Goalgetter Maxi Rhein: „Momentan sind alle super happy“

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Der Stadtlohner spielt erstmals im Seniorenbereich als Stürmer – und führt nach vier Spieltagen die Torjägerliste an. Wir haben mit dem 21-Jährigen über seine Tore und den SuS gesprochen.

Stadtlohn

, 03.09.2019, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

In den Torjägerlisten des SuS Stadtlohn der vergangenen zwei Saisons sucht man den Namen Maximilian Rhein vergeblich. Der ehemalige Verteidiger agiert seit dieser Saison erstmals im Seniorenbereich als Stürmer. Und das bislang äußerst erfolgreich.

In jedem Ligaspiel haben Sie bisher getroffen – insgesamt sechs Tore in vier Partien. Inwiefern sind Sie selbst überrascht von der Ausbeute?
Das ist für mich auf jeden Fall überraschend. Ich wusste zwar vor Saisonbeginn schon, dass ich offensiver eingesetzt werde als vorher, aber dass es jetzt so gut klappt, damit konnte ich nicht rechnen.

Die vorherigen Trainer des SuS haben Sie meist als Außenverteidiger eingesetzt. Waren Sie auf der Position verschenkt?
Nein, das würde ich nicht sagen. Eigentlich war es sogar unser jetziger Trainer Stefan Rahsing, der mich in der B-Jugend nach hinten gezogen hat, ich war vorher schon immer Stürmer. In der Defensive sollte ich etwas mehr Härte bekommen. In der A-Jugend habe ich dann auch schon wieder offensiver gespielt. Ich denke aber, dass ich auch hinten gute Spiele gemacht habe. Letztendlich ist es auch ganz egal, wo der Trainer mich aufstellt.

Was passiert denn, wenn Stürmer Niclas Dormayer wieder fit ist?
Niclas ist ein super Spieler und wird auch bald wieder auf dem Platz stehen. Wir kommen sehr gut miteinander klar, daher wird es da keine Probleme geben. Entweder gibt es einen gesunden Konkurrenzkampf um die Position, oder wir spielen vielleicht sogar zusammen vorne. Für die Mannschaft kann es ja nur gut sein, wenn wir im Offensivbereich mehrere Optionen haben.

Zur Saison 2017/18 kamen Sie zur ersten Mannschaft, damals noch Westfalenliga, und haben seitdem jede Saison einen Abstieg miterlebt. Wie wirkt sich der aktuelle Erfolg auf die Stimmung in Verein und Mannschaft aus?
Natürlich super. Momentan sind alle super happy, wie es läuft, das kann man auch im Umfeld und bei den Zuschauern merken. Was in den letzten Jahren passiert ist, lassen wir hinter uns und geben unser Bestes, um irgendwann wieder dahin zu kommen, wo wir mal waren.

Stefan Rahsing ist nach Martin Stroetzel, Rob Reekers und Manfred Ostendorf bereits ihr vierter Trainer bei der ersten Mannschaft. Was zeichnet ihn aus?
Er kommuniziert sehr viel mit uns Spielern und weiß, wie er jeden einzelnen anpacken muss. Er ist immer top vorbereitet auf die Gegner und findet die richtigen Worte. Das klappt bisher alles sehr gut mit dem Trainerteam, da muss man natürlich auch Jens Roßmöller erwähnen.

Nach vier Spieltagen steht Stadtlohn mit perfekter Ausbeute an der Spitze. Fällt das Wort „Aufstieg“ schon in der Kabine?
Nein, das nicht. Wir genießen den Moment und freuen uns nach den Spielen natürlich immer über die Punkte. Aber schon ab dem nächsten Training beginnt die Arbeit für das nächste Spiel. Wir sind ja in einer großen Liga mit 18 Mannschaften, das heißt, wir haben noch 30 Spiele vor uns. Klar war der Start super, aber wir haben noch jede Menge Arbeit vor uns.

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