Robin Ring zurück nach Oeding: „Da fühle ich mich wohl, da kenne ich die Leute“

mlzFußball-Kreisliga A

Nach der Ausbildung beim BVB kickte Robin Ring unter anderem höherklassig in Stadtlohn und Rhede, ehe ihn ein Kreuzbandriss stoppte. Jetzt zieht‘s den 22-Jährigen zurück zu seinem Heimatklub.

Oeding

, 25.11.2019, 14:37 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit Kevin Giesen (SG Borken) hat der FC Oeding bereits einen Abgang zur Saison 2020/21 vermeldet. Jetzt kommt der A-Ligist mit seinem ersten Zugang daher: Robin Ring verstärkt das Team von Trainer Jeroen van der Veen in der kommenden Saison. Nach mehreren Stationen im gehobenen Amateurbereich kehrt der 22-Jährige damit zu seinen Wurzeln zurück. „Darüber sind wir ausgesprochen froh“, teilt der FC auf seiner Facebookseite mit.

Robin Ring genoss von der D- bis zur B-Jugend drei Jahre lang die Ausbildung bei Borussia Dortmund und kickte dort unter anderem an der Seite von aktuellen Profis wie Felix Passlack (derzeit vom BVB an Fortuna Sittard verliehen) oder Dzenis Burnic (vom BVB an Dynamo Dresden verliehen).

Nach dieser Zeit wechselte der Oedinger Innenverteidiger zu den Junioren des SuS Stadtlohn (Westfalenliga) und schaffte unter Trainer Martin Stroetzel den Sprung in die erste Mannschaft. Dort verbuchte er in der Saison 2016/17 insgesamt zehn Oberliga-Einsätze, ehe es ihn in der Winterpause zum VfL Rhede in die Landesliga Niederrhein zog.

Dort bremste ihn vor fast genau einem Jahr ein Kreuzbandriss aus, sodass er lange pausieren musste. „Damals habe ich eigentlich beschlossen, ganz aufzuhören, bin dann aber noch mal über meinen Schatten gesprungen und wollte doch wieder angreifen“, so Ring im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Nach der aktuellen Saison ist für ihn aber Schluss in Rhede.

Robin Ring im Einsatz für den SuS in der Oberliga.

Robin Ring im Einsatz für den SuS in der Oberliga. © Michael Schley

„Ich will die weiten Fahren nicht mehr haben, ziehe nächstes Jahr auch mit meiner Freundin zusammen und bin dann vor allem darauf aus, Spaß am Fußball zu haben, statt besonders hochklassig zu spielen“, erklärt Robin Ring. Da war der Heimatklub natürlich eine naheliegende Adresse: „Da fühle ich mich wohl, da kenne ich die Leute“, so der 22-Jährige, der künftig wieder mit einigen seiner Stammtisch-Kollegen zusammenspielen wird.

Die Mannschaft kenne er grundsätzlich gut. „Zu der Zeit, als mein Vater Trainer beim FC war, habe ich öfter mal mitgekickt.“ Künftig passiert das dann auch in der Meisterschaft und nicht nur auf dem Trainingsplatz.

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