Gastgeber Ahaus vom Punkt ins Endspiel

Eintracht-Pokal

Was für ein Halbfinale: Im Elfmeterschießen setzte sich Gastgeber Eintracht Ahaus am Freitagabend nach spannender Partie gegen die SpVgg Vreden durch. Finalgegner ist der SC Münster 08.

Ahaus

, 20.07.2018, 23:01 Uhr / Lesedauer: 2 min
Vredens Neuzugang Ibrahim Kouyate (r.), hier im Duell mit Tobias Hemling, traf zum 1:0 für die SpVgg. Das reichte am Ende nicht.

Vredens Neuzugang Ibrahim Kouyate (r.), hier im Duell mit Tobias Hemling, traf zum 1:0 für die SpVgg. Das reichte am Ende nicht. © Sascha Keirat

Spannung pur am Freitagabend. Erst im Elfmeterschießen qualifizierte sich Gastgeber Eintracht Ahaus fürs Finale. Mit 6:5 besiegte der Landesligist die SpVgg Vreden. Gegner im Endspiel ist am Samstagnachmittag ab 17.30 Uhr Titelverteidiger SC Münster 08, der mit 2:1 gegen SuS Neuenkirchen gewann.

Den entscheidenden Treffer für die Ahauser setzte im Elfmeterschießen Kai Erning. Christopher Ransmann, Esad Dayan und Thorben Stratmann hatten ebenfalls getroffen, Timo Brillert vergeben. Zweimal parierte Eintracht-Keeper Niklas Lukas: gegen Sören Stauder und Jannik Enning. So reichten die Treffer von Marvin Hakvoort, Nico Klein-Günnewick und Bas Reekers der SpVgg nicht.

Im ersten Durchgang spielte sich das Geschehen zumeist in der Ahauser Hälfte ab. Doch klare Vredener Abschlüsse ließ die Eintracht selten zu. In der 13. Minute allerdings brach Neuzugang Ibrahim Kouyate einmal durch, schoss aber knapp vorbei. Mit einem Konter wären zehn Minuten später beinahe die Hausherren in Führung gegangen, doch René Böing vergab. Auf der anderen Seite dann fast ein Eigentor: Thorben Stratmann zwang Torwart Niklas Lukas per Kopfball zu einer Parade (32.). Machtlos war Lukas dann kurz vor der Pause. Nach einem Angriff über Nils Temme und Leon Kondring brachte Kouyate den Ball zum 1:0 über die Linie (42.).

Im zweiten Durchgang riss Ahaus das Spiel dann an sich. Doch verpassten Devin Hoffmann (50./72.), Kai Erning (51.), Stratmann (64.) und Maximilian Hinkelmann (70.) zunächst den Ausgleich. Der gelang dann Erning mit einem klasse Volleyschuss (80.). Als Hinkelmann auf Zuspiel von Lannart Varwick zum 2:1 traf (83.), schien die Partie gedreht. Doch mit einem Heber sorgte Niklas Hilgemann in der Nachspielzeit fürs Elfmeterschießen.

„Unsere Jungs haben noch mal Moral gezeigt, letztlich aber in der zweiten Hälfte zu wenig gemacht“, fasste Trainer Rob Reekers zusammen. Eintrachts Sportlicher Leiter, Klaus Antonin, freute sich über den verdienten Finaleinzug: „Die Mannschaft hat sich richtig reingehängt und sich zum Schluss belohnt.“


SpVgg Vreden - Eintracht Ahaus 5:6 n.E.
Vreden: Siehoff - Pazek, Reekers, Schlüter, Hoffmann - Klein-Günnewick, Hakvoort, Hartmann, Kouyate - Kondring, N. Temme – eingewechselt: Enning, Hilgemann, Ostenkötter, Verwohlt, Stauder

Ahaus: Lukas - Hemling, Brillert, Farwick, Stratmann - Hoffnann, Ransmann, Hippers, Böing - Erning, Hinkelmann – eingewechselt: Dayan, Reinfeld, Varwick

Tore: 1:0 Kouyate (42.); 1:1 Erning (80.); 1:2 Hinkelmann (83.); 2:2 Hilgemann (90.+2)

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