Hacki-Hacke leitet Sieg ein

Fußball-Landesliga: Eintracht Ahaus

Taktisches Geplänkel in der ersten Halbzeit und ein vergleich mit offenen Visieren im zweiten Durchgang: Fußball-Landesligist Eintracht Ahaus wies den Aufsteiger SV Burgsteinfurt in einem bemerkenswerten Spiel am Sonntag im Stadtparkstadion mit 5:3 (1:1) in die Schranken.

AHAUS

, 10.05.2015, 20:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Thorben Stratmann und Ladislav Velican freuen sich mit Rainer Hackenfort über dessen Hacken-Trick zum 4:3

Thorben Stratmann und Ladislav Velican freuen sich mit Rainer Hackenfort über dessen Hacken-Trick zum 4:3

„Es ist Phänomenal, wie diese Mannschaft die Rückschläger verarbeitet und beantwortet hat – mit Toren, von denen noch lange geschwärmt werden darf“, zeigte sich Eintracht-Trainer Jens Niehues in absoluter Hochstimmung: „Ich würde am liebsten losschreien...“, meinte er.

Thorben Stratmann eröffnete nach Vorarbeit von Rainer Hackenfort den Torreigen: In der zweiten Minute schlug das Leder bereits im Kasten der Burgsteinfurter Gäste ein. Bis auf einen Volley-Versuch von Henning Elsbernd (19.) war von der Gastgeber-Offensive dann bis zum Seitenwechsel nicht viel auszumachen. Auf der anderen Seite versuchte sich Lucas Bahlmann vergeblich (7.), ehe Christian Bußmann genau Maß nahm – 1:1 (44.).

Mit einem Billardtor von Helio Ricardo Faria da Silva ließen die Gäste mit dem 2:1-Führungstreffer die Alarmglocken für die Ahauser läuten (47.). Und die wären richtig laut geworden, wenn Nico Schmerling freistehend zum 3:1 ausgeholt hätte (48.). Aber die Eintracht antwortete: Maximilian Hinkelmannn mit den 2:2 (53.) und Hackenfort mit einem Pfostenkratzer (54.). Und nach dem 2:3-Rückstand durch Bußmann (76.) ließ die prompte Antwort der Eintracht kaum 60 Sekunden auf sich warten: Der sieben Minuten zuvor eingewechselte André Stroetmann traf mit einem Volley-Flachschuss zum 3:3-Ausgleich (77.).

Hackenfort setzte seinem Auftritt dann die Krone auf: Mit einem Hackentrick-Hecht schloss er eine Flanke von Alexander Edel zur 4:3-Führung ab (79.), ehe Stroetmann mit einem Lupfer aus 23 Metern den 5:3-Sieg endgültig besiegelte (85.). „Das war schon eine Klasse-Leistung meiner Mannschaft – trotz der kleinen Nachlässigkeiten in der Abwehr“, lobte Niehues.

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