Hendrik Sahlmer übernimmt neue Aufgabe – kurioser Abschied vom FC Vreden

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Dass Hendrik Sahlmer den FC Vreden nach der Saison verlässt, ist lange bekannt. Der Coach übernimmt künftig eine neue Aufgabe. Vom FC verabschiedet er sich wohl erneut kurios.

Vreden

, 26.04.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seinen Abschied beim FC Vreden wird Trainer Hendrik Sahlmer höchstwahrscheinlich ganz anders erleben, als er es sich erhofft hat. „Ich gehe stark davon aus, dass es in dieser Saison keine Spiele mehr geben wird“, sagt Sahlmer. Damit würde für ihn, zumindest vorerst, nicht nur ein gebührender Abschied im Kreise seiner Mannschaft entfallen, sondern auch ein sportlich erfolgreicherer Abschluss seiner dritten Spielzeit am Freibad.

Damit fühlt sich der Coach ein wenig an seinen Abschied als Spieler in der vorletzten Saison erinnert. „Im Derby gegen die Spielvereinigung II habe ich ein letztes Mal in der Innenverteidigung ausgeholfen. Nach nur 20 Minuten habe ich einen Strafstoß verursacht, dabei die Rote Karte gesehen und mir zu allem Überfluss auch noch das Schlüsselbein gebrochen“, erinnert sich Sahlmer, der heute darüber lachen kann.

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Mit dem FC hat er in der laufenden Spielzeit nach einem Fehlstart immer besser in die Spur gefunden. Seit Beginn der Saisonunterbrechung wegen der Corona-Krise steht der FC auf Rang fünf mit Kontakt zum Tabellenzweiten Wessum. „Wir hatten uns viel für die Rückrunde vorgenommen. Die Vorbereitung lief gut, fast alle Spieler waren an Bord. Aber dann kam es halt anders“, so Sahlmer.

Dass für ihn nach der Saison Schluss beim FC ist, hatte Sahlmer frühzeitig bekannt gegeben. Mit Kai Erning hat der Klub bereits im November einen Nachfolger präsentiert. Und auch Hendrik Sahlmer, vor seiner Zeit in Vreden schon als Spielertrainer beim VfB Alstätte tätig, hat mittlerweile eine neue Betätigung gefunden: Er wird als Sportlicher Leiter bei einem anderen Klub einsteigen, der noch nicht genannt werden soll.

Hendrik Sahlmer will dem Fußball verbunden bleiben

Hendrik Sahlmer: „Mein Plan war es immer, dem Fußball verbunden zu bleiben, aber nicht mehr unbedingt als Trainer. Nach dieser Saison ist erst mal eine Pause geplant, im Laufe der Hinrunde werde ich dann meine neue Aufgabe angehen.“ Dass dieser Plan aufgeht, erscheint derzeit wahrscheinlicher als der geplante Abschied vom FC Vreden.

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