Hohe Hürde in Herbern

Fußball: Westfalenpokal

Ein echtes Highlight in diesem Fußballjahr war für den SuS Stadtlohn das Halbfinale im Westfalenpokal gegen den SC Preußen Münster. Diesmal könnte bereits im Viertelfinale eine Neuauflage der Partie anstehen. Doch dafür muss der SuS noch zwei Hürden überspringen. Die erste heißt heute Abend SV Herbern (Anstoß: 19.30 Uhr). Sollte ein Sieg gelingen, ginge es im Achtelfinale zum Sieger der Partie BSV Schüren gegen ASC 09 Dortmund.

STADTLOHN

, 09.09.2014, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Markus Krüchting (r.) war beim letzten SuS-Duell mit dem SV Herbern mit von der Partie.

Markus Krüchting (r.) war beim letzten SuS-Duell mit dem SV Herbern mit von der Partie.

In Herbern misst sich die Mannschaft von Trainer Daniel Sekic mit dem aktuell Zweitplatzierten der Landesliga 4. In der Spielzeit 2012/13 waren beide noch Konkurrenten in der Westfalenliga, ehe Herbern absteig. Den letzten Vergleich gewann der SuS daheim mit 2:1.

Sekic saß damals noch nicht auf der Stadtlohner Bank, doch er hat eine grobe Vorstellung davon, was sein Team heute Abend erwartet: "Ich habe mich bei Trainerkollegen aus der Landesliga erkundigt und erfahren, dass Herbern eine spielstarke Mannschaft hat", so Sekic. "Das ist kein Spiel, wo man mal eben hinfährt und eine Runde weiterkommt."

Bereits in der ersten Runde warfen die Stadtlohner einen Landesligisten aus dem Wettbewerb: Mit 4:0 setzten sie sich beim SV Gescher durch. Dass die Herberner den SVG in der Liga mit 5:0 bezwangen, ist schon ein Hinweis auf die Qualität der Mannschaft von Trainer Christian Bentrup. Aus ihren bisherigen vier Partien holte die junge, laufstarke Truppe zehn Punkte. Im Westfalenpokal setzte sie sich bei Bezirksligist Teuto Riesenbeck mit 3:0 durch.Keine Zeit für Pausen

Der SuS ist also gewarnt, fährt aber selbstbewusst ins südliche Münsterland. Immerhin gelangen in den letzten zwei Pflichtspielen Siege. Nach dem Kreispokal-Erfolg bei Vorwärts Epe (4:0) holte der SuS am Sonntag den ersten Oberliga-Dreier beim SC Roland Beckum (4:2).

Dem eher  scherzhaft geäußerten Wunsch seiner Spieler nach einem freien Trainingstag kam Sekic aber nicht nach. "Sicher hätten es sich die Jungs nach dem Beckum-Spiel verdient gehabt. In unserer Lage ist aber keine Zeit für eine Pause. Die Regenerationseinheit am Montag war wichtig." Regeniert und damit Kandidaten für das heutige Spiel sind Jens Roßmöller und Markus Banken. Nicht mitwirken kann Daniel Ebbing wegen Krankheit.

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