Hüseyin Baltaci nach ZDF-Torwandschießen: „Oh nein, was läuft hier ab?“

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Eine Erfahrung fürs Leben machte Hüseyin Baltaci vom TSV Ahaus. Mit Campino von den Toten Hosen und Handball-Nationaltrainer Alfred Gislason stand er gleich zwei Promis an der Torwand gegenüber.

Ahaus

, 01.11.2020, 14:02 Uhr / Lesedauer: 2 min

In einer TV-Show vor einem Millionenpublikum auftreten, dabei auch noch Prominente treffen und seinen Heimatverein vertreten – für Hüseyin Baltaci vom TSV Ahaus hat sich der Besuch im Aktuellen Sportstudio im ZDF am Samstagabend gelohnt. Auch wenn es an der Torwand nicht so lief wie erhofft.

Während es die Amateurfußballer im Sportstudio normalerweise mit nur einem prominenter Gegner an der Torwand zu tun bekommen, sah sich Hüseyin Baltaci mit Punk-Sänger Campino von den Toten Hosen und Handball-Bundestrainer Alfred Gislason gleich zweien gegenüber. „Das lief irgendwie alles durcheinander“, berichtete Hüseyin Baltaci am Sonntag im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Dem Team um Moderatorin Dunja Hayali sei gegen Ende der Sendung die Zeit davon gelaufen.

Ablauf gerät komplett aus dem Plan

Und dann geriet auch noch der Ablauf des Torwandschießens komplett aus dem Plan. Denn die klassische Reihenfolge – drei Versuche unten, dann drei oben – drehte Campino kurzerhand um und begann am oberen Loch. Und dann legte Gislason nach, obwohl besprochen gewesen sei, dass ein Promi oben und einer unten gegen Baltaci schießt, wie der Ahauser erzählt. „Ich dachte nur: ‚Oh nein, was läuft jetzt hier ab?‘“

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Der TSV-Kapitän musste also vor den rund 30 Studiogästen oben links anfangen und traf, wie seine beiden Kontrahenten auch, mit keinem der drei Versuche. Weiter ging es mit dem Loch unten rechts. Hier versenkten der Handballer und der Hosen-Sänger jeweils einen Ball. Hüseyin Baltaci ließ sich kaum Zeit, führte seine Versuche sehr schnell aus und verfehlte jeweils. „Oben war‘s noch knapp, aber unten ging dann gar nichts mehr“, so der 29-Jährige.

Hüseyin Baltaci „Ich war viel zu hektisch“

Und woran hat‘s gelegen? „Ich denke, das lag an der ungewohnten Situation“, sagt Baltaci, für sein Team draußen auf dem Rasen Torschütze vom Dienst. „Beim Probeschießen haben die anderen beiden nicht getroffen, ich schon. Im Studio war es dann andersrum, da lief es bei den beiden besser. Aber als Prominente sind sie solche Situationen natürlich gewohnt. Ich war viel zu hektisch und habe fast aus dem Stand geschossen, statt mit Zeit zu lassen.“

Auch wenn Baltaci die möglichen Gewinne verpasste, habe er noch am Samstagabend viele positive Nachrichten aus der Heimat erhalten. „Die Jungs aus meiner Mannschaft haben natürlich alle mitgefiebert und mir später geschrieben, dass sie trotzdem stolz auf mich sind. Ich bin auch froh, dass ich den TSV und die Stadt Ahaus dort vertreten durfte. Das war eine schöne Erfahrung, allein schon dass ich mit meiner Frau mal so eine Produktion kennenlernen durfte und auch mal mit Leuten wie Campino und Alfred Gislason ins Gespräch gekommen bin.“

Unter diesem Link können Sie sich die Sendung vom Samstag noch einmal anschauen.

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