In bester Laune zum Spitzenreiter

SuS Stadtlohn

Vor dem Gastspiel beim Oberliga-Spitzenreiter RW Ahlen zeigt sich SuS Stadtlohns Trainer Daniel Sekic in allerbester Laune: „Wir haben uns dieses Spiel als erstes Highlight in diesem Jahr regelrecht verdient – in Ahlen haben wir eigentlich keine Chance. Aber wir haben auch gar nichts zu verlieren!“

STADTLOHN

, 06.03.2015, 17:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Hinspiel haben Markus Banken (l.), Marius Borgert (verdeckt) und Niklas Hilgemann (r.) mit dem SuS Stadtlohn eine 0:4-Heimniederlage gegen RW Ahlen kassiert, für die Daniel Schaffer dieses Kopfballduell gewann.

Im Hinspiel haben Markus Banken (l.), Marius Borgert (verdeckt) und Niklas Hilgemann (r.) mit dem SuS Stadtlohn eine 0:4-Heimniederlage gegen RW Ahlen kassiert, für die Daniel Schaffer dieses Kopfballduell gewann.

„Wir fahren am Sonntag sicher nicht ins Wersestadion, um dort einfach mal nur die Punkte abzugeben: Meine Mannschaft hat oft genug bewiesen, dass sie auch die kniffligsten Aufgaben lösen kann“, zeigt sich Sekic absolut zuversichtlich. „Ich weiß, dass RW Ahlen ganz andere Ziele verfolgt als wir mit dem SuS. Aber: Wir haben keine Angst vor dieser Mannschaft – wohl aber Respekt“, betont er.

Dabei verweist er auf die Statistiken: RW Ahlen hatte jedes der bisherigen neun Heimspiele gewonnen und mit 24:5 Toren die Heimstärke eindrucksvoll unterstrichen. In Auswärtsspielen kann der SuS Stadtlohn aber dagegen halten: 13 Punkte brachten die Blau-Weißen von ihren neun „Reisen“ mit – die Ahlener Bilanz weist ebenso 13 Zähler auf, aber eben in nur sieben Auswärtsspielen errungen.

„Realistisch gesehen tendieren unsere Chancen in Ahlen gegen Null. Ich kann mich aber auf meine Mannschaft verlassen, die solche Aufgaben im Kollektiv löst – egal, ob sie wegen irgendwelcher Verletzungen oder Ausfälle Umstellungen verkraften muss“, betont Sekic. Und dieses Kollektiv habe sowohl am vergangenen Sonntag in Lippstadt als auch am Mittwoch im Pokalspiel in Vreden den Ausschlag gegeben, dass der SuS mit zwei positiven Eindrücken die Reise nach Ahlen antreten könnte. Sekic erklärt: „In Vreden zog sich Andre Hippers beim Aufwärmen eine leichte Blessur zu, sodass Jens Büsker fast ,kalt‘ einspringen musste. Jens hat seine Aufgabe prima gelöst.“

Ob Hippers am Sonntag wieder zur Verfügung steht, lässt Sekic offen: „Andre ist noch am Mittwoch von unserem Phsiotherapeuten behandelt worden. Ich hoffe, dass er in Ahlen spielen kann“, meint er. Zurück im Kader ist dagegen Marius Borgert, der am Mittwoch noch pausiert hatte – ein Einsatz kommt aber vielleicht noch nicht in Frage. Auch Lars Ivanusic bietet sich als Alternative in der Verteidigung wieder an.

Verzichten muss Danel Sekic aber auf Mario Worms, der wegen der fünften „Gelben Karte“, die er am Sonntag in Lippstadt kassierte, einen Spieltag als Zuschauer erleben muss.  Bernhard.Mathmann@mdhl.de

In der Saison 2009/10 spielte der Ahlener Fusionsverein noch in der 2. Bundesliga. Anschließend dominierten lange Zeit nur Negativschlagzeilen das Geschehen beim Klub an der Werse.

Finanzielle Probleme führten dazu, dass das Amtsgericht Münster im Mai 2011 ein Insolvenzverfahren gegen den Verein eröffnete. Damit ging einher, dass die Ahlener als erster Absteiger aus der dritten Liga feststanden.

Auf den Start in der Regionalliga verzichtete der Verein, startete in der NRW-Liga. Seit deren Auflösung im Jahr 2012 spielt er in der Oberliga und schloss die beiden vergangenen Spielzeiten jeweils auf Platz neun ab.

Momentan hat das Team von Marco Antwerpen die Tabellenführung inne.

Rot gesehen hat im ersten Spiel nach der Winterpause RW Ahlens Rouven Meschede.

15 Tore hat Damir Ivancicevic bereits erzielt; Felix Backszat traf ebenso wie Aygün Yildirim sieben Mal für RW Ahlen.

28 Spieler umfasst der Kader des Klubs, der die Regionalliga anpeilt.

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