Intensives Topspiel endet torlos: SuS-Reserve bietet Spitzenreiter Heek die Stirn

mlzFußball-Kreisliga A1

Der SV Heek und der SuS Stadtlohn II zeigten im Nachholspiel, warum sie einen Lauf haben - auch wenn keine Tore fielen. Bitter endete der Tag für Heeks Spielertrainer Rainer Hackenfort.

Heek

, 23.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als Stadtlohns Torhüter Mark Kemper fünf Minuten vor Spielende den Strafstoß von Kai Epping entschärfte, da stand endgültig fest, dass das nachgeholte Topspiel der Kreisliga A1 zwischen dem SV Heek und dem SuS Stadtlohn II wohl torlos enden sollte. Kemper hatte zuvor Tom Wenninghoff selbst im Strafraum zu Fall gebracht. Beide Mannschaften hatten in 90 intensiven Minuten gezeigt, dass auch Fußballspiele ohne Tore ihren besonderen Reiz haben können.

Hackenfort kann mit Punkt leben

Nach zehn Siegen in Reihe konnte Heeks Spielertrainer Rainer Hackenfort, der zur Pause mit Wadenproblemen den Platz verlassen musste, mit dem Punkt „sehr gut leben“: „Stadtlohn hat schon eine sehr gute Mannschaft, war sehr gallig in den Zweikämpfen – gerade in der ersten Hälfte. Nach der Pause waren wir dann besser im Spiel, geht schon in Ordnung so.“ SuS-Coach Franz-Josef Becking sprach im Anschluss gar von „zwei verschenkten Punkten“: „Gerade in der ersten Halbzeit waren wir sehr dominant, haben uns aber leider nicht mit Toren belohnt. Das soll die tolle Leistung aber nicht schmälern. Die Mannschaft hat gegen einen sehr guten Gegner, der seinen Weg machen wird, ihre Vorgaben sehr gut umgesetzt.“

Stadtlohn stark vor der Pause

Die gute Kulisse hatte in den ersten 45 Minuten eine sehr präsente Gastmannschaft gesehen, mit der der Tabellenführer durchaus Probleme hatte. Allerdings verpasste es der Tabellendritte, Kapital aus den sich bietenden Chancen zu schlagen – gerade nach ruhenden Bällen. Nach der Pause agierte Heek nun mit einer tieferen Grundordnung, zeigte sich aus dieser heraus mutiger in der Offensive.

Trainer einer Meinung

Neben dem Foulelfmeter erzielte Matteo Schultewolter noch ein Abseitstor, ein Kopfball von Robin Kersting wurde auf der Linie geklärt. Stadtlohn agierte weitere stabil, setzte punktuell immer wieder gefährliche Nadelstiche. Die Spannung hielt bis zum Schlusspfiff, es fehlten allein die Tore als besondere Würze. Dass ein mögliches spätes Strafstoßtor letztlich doch den Spielverlauf ein wenig auf den Kopf gestellt hätte, darin waren sich Hackenfort und Becking einig.

Hackenfort, verletzt ausgewechselt, muss einen Wermutstropfen verarbeiten: Wie sich am Mittwoch herausstellte, zog er sich einen Wadenbeinbruch zu und wird voraussichtlich rund sechs Wochen pausieren müssen.

SV Heek - SuS Stadtlohn II 0:0

Heek: Oellerich - Epping, Gausling, Kersting, Uphues, Kippelt, Klein (67. Sundermann), Hackenfort (46. Schabbing), Schultewolter, Wenninghoff, Bomkamp (77. Lürick) – Stadtlohn: Kemper - Tendahl (46. Boll), Schriever, Melka, M. Buß, Büsker, Schlettert, Böing (88. C. Grewe), S. Buß, Schmittmann-Wehning (82. Hornhues), Macha (90. S. Grewe) – Tore: Fehlanzeige – Bes. Vorkommnis: Kemper, Stadtlohn, hält Foulelfmeter von Epping (85.).

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