„Jogy“ Krüchting trifft auf seine alte Liebe Stadtlohn

mlzFußball-Bezirksliga

Alstättes Spielertrainer feiert am Sonntag im Bezirksliga-Derby ein Wiedersehen mit seinem Ex-Klub SuS Stadtlohn. Für Krüchting eine überraschende Entwicklung.

Alstätte

, 12.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Erstmals seit dem Weggang von seiner alten Liebe SuS Stadtlohn im Sommer 2017 bestreitet Markus Krüchting am Sonntag ein Pflichtspiel gegen die erste Mannschaft des SuS. „Dass ich zwei Jahre später mit Alstätte in derselben Liga spiele wie der SuS, war damals überhaupt nicht abzusehen“, sagt der VfB-Spielertrainer vor dem Bezirksligaderby am Sonntag, 15 Uhr, im Stadion am Bahnhof. Das Tabellenschlusslicht empfängt den Spitzenreiter.

Neun Jahre lang war der Südlohner Krüchting beim SuS aktiv und als Stürmer mit über 100 Toren eine prägende Figur. Bei Highlights wie dem Oberliga-Aufstieg 2014 oder dem Westfalenpokal-Halbfinale gegen Preußen Münster im selben Jahr war „Jogy“ Krüchting mittendrin. Die Entwicklung in Stadtlohn verfolgt der 31-Jährige weiterhin und hat beobachtet, dass sich das junge Team mittlerweile gefunden und durchaus schon Landesliga-Format habe.

Mit Jaegers noch zusammengespielt

Mit Justus Jaegers ist aktuell nur noch ein Spieler aktiv, der schon zu Krüchtings Zeiten im Kader stand. Ein enges Verhältnis pflege er noch zu Betreuer Theo Vennemann. Nachdem er die alten Bekannten am Sonntag begrüßt hat, stehen die Freundschaften für 90 Minuten außen vor. Denn die Alstätter wollen alles daran setzen, dem Spitzenreiter ein Schnippchen zu schlagen. „Wir haben eine Chance, wenn wir eine ähnlich gute Leistung zeigen wie gegen die starken Mannschaften Dülmen und Vorwärts Epe. Laufbereitschaft und Konzentration sind dabei das A und O“, erklärt Krüchting.

„Jogy“ Krüchting trifft auf seine alte Liebe Stadtlohn

Im letzten Pflichtspiel beim VfB Alstätte, im Kreispokal 2016/17, entging der damalige Oberligist Stadtlohn um Justus Jaegers (M.) knapp einer Blamage. Auf Ähnliches hoffen die Alstätter um Johannes Terhaar (r.) am Sonntag.

Er selbst könnte – obwohl noch nicht ganz fit – nach zuletzt zwei Kurzeinsätzen in die Startelf rücken müssen, da einige Akteure ausfallen. Daniel Blickmann ist Gelb-Rot gesperrt, Frederik Maass und Jonas Termathe haben sich am Sonntag in Lüdinghausen verletzt.

Über eine ganz andere Personallage freut sich SuS-Trainer Stefan Rahsing. Stand Freitag stehen ihm 21 Mann zur Verfügung, erstmals in dieser Saison soll Hendrik Deitert in den Kader rücken. Nach Sieg im Pokal gegen Eintracht Ahaus am Donnerstag war beim SuS Regeneration angesagt. Denn in Alstätte wartet ein intensives Duell mit einem Gastgeber, der „bis in die Haarspitzen motiviert sein wird“. Alstätte habe mehr Qualität, als es die aktuelle Tabelle ausdrücke. „Die verteidigen kompakt und sind stark im Umschaltspiel. Unsere Aufgabe wird es sein, den Druck über 90 Minuten aufrechtzuerhalten und geduldig zu spielen.“

Lesen Sie jetzt