Jonas Huning bei der DM disqualifiziert

Leichtathletik

In allen Disziplinen zeigte Jonas Huning vom TV Vreden bei den Deutschen Meisterschaften gute Leistungen. Doch das reichte am Ende nicht – wegen eines vermeintlichen Regelverstoßes.

Vreden

, 11.08.2019 / Lesedauer: 2 min
Jonas Huning bei der DM disqualifiziert

Jonas Huning (r.) wurde beim Hürdenlauf der Deutschen Meisterschaft disqualifiziert. © Raphael Kampshoff

Dass es für den Vredener im Blockwettkampf Wurf am Ende nur zum letzten Platz unter 16 Teilnehmern langte, lag daran, dass die Kampfrichter einen Regelverstoß beim Hürdenlauf sahen und Huning für diese Disziplin disqualifizierten.

„Er soll viel Spaß haben, den Wettkampf genießen und wenn am Ende ein Top Ten Platz dabei raus käme, wäre es ein guter Wettkampf,“ hatte Hunings Trainerin Larissa Bomkamp vorher gesagt. Und der Tag startete gleich mit einer neuen persönlichen Bestleistung im Weitsprung: Mit 5,31 Metern katapultierte sich Huning auf den fünften Platz. Beim zweiten Wettkampf kam es dann zur Disqualifikation, mit der Viertbesten Laufleistung über 80 Meter Hürden soll er das linke Bein an den Hürden vorbei gezogen haben. Die Chancen auf eine gute Platzierung waren dahin. Jonas Huning war enttäuscht, ließ den Kopf aber nicht hängen und zog die anderen Disziplinen durch. Den Diskus warf er auf 32,29 Meter, beim 100Meter-Lauf lief er 12,42 Sekunden und im abschließenden Kugelstoßen flog die Kugel auf 11,74 Meter. Ohne die Disqualifikation hätte er den fünften Platz erreicht.

„Die Spannung war raus“

„Die Spannung war nach der Disqualifikation natürlich raus, sonst wäre beim Laufen und der Kugel noch mehr möglich gewesen aber insgesamt war es okay,“ befand Larissa Bomkamp. „Nach den Hürden war die Motivation weg und am Ende war ich froh, dass es vorbei war, insgesamt war es aber eine coole Erfahrung an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen,“ fasste Huning seinen Tag zusammen.

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