Kadir Mutluer macht den Unterschied

Fußball-Landesliga: Einracht Ahaus

Der Tabellenführer der Landesliga 4 ist (noch) eine Nummer zu groß für Eintracht Ahaus: Mit 0:2 (0:1) musste sich das Team des Trainer-Gespanns Jens Niehues / Rainer Hackenfort gestern bei YEG Hassel geschlagen geben.

AHAUS

, 22.03.2015, 19:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tobias Hemling musste beim Gastspiel der Ahauser Eintracht in Hassel nach 67 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

Tobias Hemling musste beim Gastspiel der Ahauser Eintracht in Hassel nach 67 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

„Die Hasseler haben nicht nur bei ihren Toren ihre Qualität deutlich aufgezeigt, sondern auch in vielen Spielzügen. Die Mannschaft hat mehr als Landesliga-Potenzial“, meinte Niehues.

Einen 18-minütigen Anlauf benötigte das Team von der Gelsenkirchener Lüttinghof-straße, um die Führung zu erzielen: Nach einem Einwurf und dem Pass ins Zentrum stand Torjäger Kadir Mutluer goldrichtig, um das Leder an Eintracht-Keeper Marc Lüdiger vorbei ins Netz zu bugsieren. Nur vier Minuten später bot sich Alexander Edel aber schon die Chance zum Ausgleich: Sein Kopfball verfehlte das YEG-Tor nur knapp.

Genauso sein Schuss elf Minuten später aus zentraler Position. Drei Groß-Chancen indes erspielten sich die Gastgeber noch im ersten Abschnitt. Dabei bewies Lüdiger aber seine Qualitäten im Eintracht-Gehäuse und parierte diese Möglichkeiten. Im zweiten Abschnitt hatte sich die Eintracht auf die Spielweise der Hasseler – Flankenläufe und Zuspiele auf die zentrale Position – besser eingestellt.

Dennoch fand Mutluer nach 51 Minuten ein zweites Mal eine Lücke in der Eintracht-Abwehr. Die musste Niehues nach 67 Minuten umstellen, als Tobias Hemling mit einer Muskelverletzung ausschied. Torben Stratmann hatte sich bereits mit dem Pausenpfiff eine schmerzhafte Knie-Prellung zugezogen, die ihn zum Ausscheiden zwang. Gleiches widerfuhr Tim Schücker in der 85. Minute.

„Es hätte alles zusammen passen müssen, wenn wir in Hassel einen Punkt hätten mitnehmen wollen“, urteilte Niehues abschließend.

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