Kein Einzelsport auf Legdens Sportplätzen: „Wollen alle gleichbehandeln“

mlzCorona und Sport

Der neue Legdener Bürgermeister Dieter Berkemeier hat direkt einen neuen Lockdwon zu bewältigen. Wir haben ihn zum Thema Sportanlagen in der Gemeinde befragt. Und er hat eine klare Meinung.

Legden

, 05.11.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die aktuell gültige Fassung der Corona-Schutzverordnung in NRW erlaubt es Einzelsportlern weiterhin, ihrem Sport unter freiem Himmel nachzugehen. Auch auf Sportanlagen. Die Gemeinde Legden will hier aber keinen Unterschied machen.

Wie der neue Bürgermeister Dieter Berkemeier auf Anfrage mitteilt, sind im Zuge des seit 2. November gültigen Lockdowns sämtliche Sportanlagen in der Gemeinde Legden geschlossen. Wer im erlaubten Rahmen Sport treiben will, also allein zu zweit oder mit bis zu zehn Personen aus einem Hausstand, der muss sich dafür einen öffentlichen Platz suchen.

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Denn obwohl die neue Verordnung Individualsport unter den genannten Voraussetzung auch etwa im Dahliendorfstadion gestatten würde, sieht die Gemeinde von einer Erlaubnis ab. „Wir wollen alle gleichbehandeln und schließen daher für alle, auch Einzelsportler, die Sportanlagen“, so der Bürgermeister.

Der Einzelsport sei auch schwer zu koordinieren und zu kontrollieren. Berkemeier: „Hat man 20 Einzelsportler beim Laufsport nach Feierabend, hat man praktisch auch schon wieder eine Gruppe.“

Keine Kontrollen geplant

Kontrollieren, ob sich alle an die Regelung halten, werde die Gemeinde aber nicht. „Unsere Vereine und Bürger sind sehr diszipliniert und einsichtig“, so der Bürgermeister. „Wenn kontrolliert wird, dann nur, wenn uns Vorfälle gemeldet werden oder auffallen.“

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