Keine Angst vor dem Spitzenreiter

Landesliga-Fußball in Vreden

VREDEN Auch wenn sie gerade das Spitzenspiel beim 1. FC Gievenbeck mit 0:3 verloren haben: Die Landesligafußballer des SV Dorsten-Hardt schmettern ihr Liedchen unter der Dusche, als ob sie wie schon acht Mal in dieser Saison gewonnen hätten - diesen stimmungsvollen Eindruck hat SpVgg Vredens Trainer Bernd Dirksen von seinem Gievenbecker Kollegen Maik Weßels erfahren.

von Von Bernhard Mathmann

, 23.10.2009, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Keine Tore wurden in den bisherigen zwei Vergleichen zwischen SpVgg Vreden und SV Dorsten-Hardt notiert: Sebastian Abbing (l.) und Mike Möllensiep (r.) peilen nun beim Tabellenführer aber die ersten Treffer an. <p></p> </p>

<p>Keine Tore wurden in den bisherigen zwei Vergleichen zwischen SpVgg Vreden und SV Dorsten-Hardt notiert: Sebastian Abbing (l.) und Mike Möllensiep (r.) peilen nun beim Tabellenführer aber die ersten Treffer an. <p></p> </p>

"Das spricht für die Moral einer Spitzenmannschaft: Sie geht auch mit einer Niederlage ganz locker um - wohl wissend, dass sie das Steuer ganz schnell wieder herumreißen will", blickt Dirksen dem Gastspiel seiner Elf am Sonntag in Dorsten-Hardt entgegen. Auch wenn er den Tabellenführer als "beständiger als SV Zweckel" einstuft, glaubt er fest an die Möglichkeiten für seine Elf. "Wir haben gegen Zweckel in der Offensive höchst unglücklich agiert", blickt er zurück. Aber: Mit der gleichen konzentrierten Defensivleistung sei auch in Dorsten etwas möglich für die Vredener, behauptet er fest. "Nur: Wir müssen deutlich effektiver umgehen mit den Chancen, die sich uns bieten."

Mit Sven Potthast (früher SuS Stadtlohn) und Markus Kauschat verfügen die Gastgeber über ein Stürmer-Paar, das bereits ein Dutzend der 21 Treffer erzielte - "Mit Jens Niehues und Christian Kottig haben wir zwei der stärksten Innenverteidiger in der Landesliga in unserer Mannschaft", hält Dirksen dagegen.

"Bis zur Winterpause müssen wir uns die fünf verlorenen Zähler von Nottuln und Wolbeck wiederholen - auch wenn es in Dorsten sein muss", will Dirksen in der Spitzengruppe bleiben.

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