Keine Geschenke machen

Eintracht Ahaus

Im Ahauser Stadtpark findet am Sonntag um 15 Uhr erneut das Topspiel in der Landesliga Staffel vier statt. Eintracht Ahaus trifft dabei als Spitzenreiter auf die Elf des Tabellenzweiten BSV Roxel, die als einziges Team in der Spielklasse nach acht Spielen noch ungeschlagen ist.

AHAUS

14.10.2011, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Rainer Hackenfort (l.) spielt am Sonntag im Spitzenspiel der Landesliga mit Eintracht Ahaus im Stadtpark gegen den BSV Roxel. <p></p> Kratz</p>

<p>Rainer Hackenfort (l.) spielt am Sonntag im Spitzenspiel der Landesliga mit Eintracht Ahaus im Stadtpark gegen den BSV Roxel. <p></p> Kratz</p>

Eintracht Ahaus und BSC Roxel haben je 18 Punkte auf ihren Konten, die Ahauser weisen aber die deutlich bessere Tordifferenz auf. In der vergangenen Serie haben die Eintracht-Fußballer beide Spiele gegen Roxel gewonnen, damals haben die Münsteraner Kicker den Abstieg noch so gerade eben vermeiden können.

Jetzt sind die Karten neu gemischt. Der BSV Roxel hat sich im Mittelfeld entscheidend verstärken können und kommt mit breiter Brust in den Stadtpark. Die Eintracht hat vor einer Woche beim 3:4 in Borken die zweite Niederlage hinnehmen müssen.

"Drei Gegentore sind aus individuellen Fehlern entstanden", sagt Cotrainer Volker Schmidt, der die 90 Minuten bei der SG Borken auf der Bank miterlebt hat. "Solche Geschenke können wir uns gegen Roxel nicht leisten. Wir wollen die drei Punkte."

Mit der Angriffsleistung und dem Spielaufbau waren die Eintracht-Verantwortlichen zufrieden. "Wir haben ein 0:2 und 1:3 im Auswärtsspiel weggesteckt und hatten nach dem Ausgleich sogar die große Chance, selbst in Führung zugeben", sieht Schmidt durchaus Qualitäten im Spiel der Eintracht. "Dafür haben wir den Spielern nach der sehr guten Trainingseinheit am Dienstag auch ein Lob ausgesprochen."

Verzichten müssen die Ahauser Landesligafußballer in den kommenden Wochen auf Spielertrainer Stefan Bennink. Er hat sich in Borken von der Bank aus zu einer Schiedsrichterbeleidigung hinreißen lassen und die rote Karte gesehen. Das Strafmaß steht jetzt fest: Spielsperre bis einschließlich 16. November. Damit fehlt den Ahausern gegen Roxel ein Kopfball starker Spieler im zentralen Abwehrbereich.

 

jok

 

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