Kernebeck toppt alle

Reitsport: Gronauer landet Doppelsieg beim RV Südlohn-Oeding

Alexander Kernebeck hat im M*-Springen am ersten Wettkampftag beim viertägigen Reitturnier des RV Südlohn-Oeding einen Doppelsieg gelandet. Der für den RV Gronau startende Springreiter gewann die erste Abteilung auf seinem Pferd Santiago und kam mit Limbo auf den zweiten Platz. Lars Volmer (RV Legden) belegte auf Pia Rang drei.

VREDEN

, 05.06.2015, 14:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

In der zweiten Abteilung sicherte sich Christina Voß (RV Bruckhausen) mit Chiquita die Siegerschleife vor Michael Wensing (RV Vreden) mit Vulkana und Martin Gierlich (RV Südlohn-Oeding) auf Carel van Donderen.

Ab dem frühen Morgen herrschte am Donnerstag bei herrlichem Sommerwetter Hochbetrieb auf der Anlage des RV Südlohn-Oeding. Schon um 7.30 Uhr ging der erste Reiter in der Dressurhalle an den Start und um 17 Uhr begann auf dem Springplatz die abschließende Springprüfung der Klasse M*.

Jürgen Petershagen, Vorsitzender des RV Südlohn-Oeding, war mit dem Auftakt des Traditionsturniers mehr als zufrieden. „Das sind jetzt vier arbeitsreiche Tage für den gesamten Verein. Wir möchten, dass sich Reiter und Besucher bei uns wohlfühlen. Wenn dann auch noch das Wetter wie heute mitspielt und die Anlage gut besucht ist, ist das für uns als Gastgeber natürlich sehr schön.“

86 Teilnehmer, wenig Fehler 

86 Teilnehmer gingen beim M*-Springen an den Start. Zu absolvieren waren zehn Hindernisse, darunter zwei zweifache Kombinationen. Und die gestellten Aufgaben waren für die Springeiter nicht sehr schwer, ein Großteil der Starter kam ohne einen Spring- oder Zeitfehler ins Ziel. Platziert wurden in beiden Abteilung insgesamt 28 Paare, die alle fehlerlos geblieben waren.

Michael Wensing (RV Vreden) zeigte als neunter Reiter auf Vulkana einen ganz schnellen Ritt. Er kam in 56.45 Sekunden ins Ziel. Diese Bestmarke hielt lange. Erst Christina Voß als 43. Starterin war auf Chiquita etwas schneller (55.88). Und diese neue Bestzeit wurde nur noch von Alexander Kernebeck (RV Gronau) unterboten. Er kam zunächst mit Limbo in der zweitschnellsten Zeit von 55.94 Sekunden ins Ziel und schaffte auf Santiago als letzter Starter des gesamten Teilnehmerfelds in 55.45 Sekunden den schnellsten Null-Fehler-Ritt.

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