Klasse Quoten: Das sind die Torschützenkönige der Saison 2019/20

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Dass die Saison abgebrochen und gewertet wird, ist so gut wie sicher. Zeit, sich einmal die Torjägerlisten von Westfalen- bis D-Liga anzusehen. Gleich dreimal steht ein Vredener ganz oben.

Kreis

, 26.05.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Viele Treffer hätten im letzten Saisondrittel noch fallen können. Doch einige Fußballer in Ahaus und Umgebung haben auch in den ausgetragenen Spielen der abgebrochenen Spielzeit schon en masse genetzt. Teils mit beeindruckender Quote. Hier ein Überblick über die Ligen der Frauen und Männer von Westfalenliga bis Kreisliga D auf Grundlage der Daten des DFB-Portals fussball.de.

Westfalenliga 1: Unangefochten an der Spitze steht Marvin Höner vom VfL Theesen. Bester Schütze der SpVgg Vreden ist Cihan Bolat mit acht Treffern, gefolgt von Niklas Hilgemann mit sieben.

Landesliga 4: Wie in fast jedem Jahr hat Maximilian Hinkelmann im Angriff von Eintracht Ahaus auch diesmal geliefert. Der künftige Vredener musste mit seinen 15 Treffern lediglich Corvin Behrens (16 Tore) vom designierten Aufsteiger Westfalia Kinderhaus den Vortritt lassen.

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Bezirksliga 11: Der „Bronzerang“ geht hier an Maximilian Rhein vom SuS Stadtlohn, der 13 Mal ins Schwarze traf. Bester Knipser war Alexander Kock (TSG Dülmen, 16) vor Aleksandar Temelkov (Vorwärts Epe, 15).

Kreisliga A: Gleichauf mit 18 Einschüssen stehen Jonas Bomkamp vom Spitzenreiter SV Heek und Marcel Terbrack vom FC Vreden da. Der Vredener hat dafür allerdings nur 17 Spiele benötigt, der Heeker 18. An Position drei steht Frank Rose von Union Wessum mit 17 Toren. In Staffel 2 liegt Marius Borgert (früher SuS Stadtlohn) von der DJK Coesfeld mit 36 Treffern und großem Abstand vorn.

Kreisliga B: Eine Klasse für sich war in der B1 Markus Tecker vom FC Vreden II. Der Stürmer brauchte für 20 Treffer gerade einmal 12 Spiele – eine fantastische Quote, an die auch Johannes Weßling (SF Graes, 18) und Rick Reekers (RW Nienborg, 15) nicht herankamen. In Staffel 2 gelangen Nick Sommer von der DJK Rödder die meisten Tore (22).

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Kreisliga C: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich hier Steffen Koppers von Tabellenführer SpVgg Vreden III und Marcel Naber von Vorwärts Epe III. Beide stehen bei 20 Treffern, allerdings benötigte der Vredener dafür ein Spiel weniger (15). Platz drei geht an Nico Hasenkamp von der DJK Stadtlohn II (15). In Staffel 2 rangiert Christopher Fels (SuS Hochmoor II) mit 25 Toren an der Spitze.

Kreisliga D: 18 Einschüsse genügten in Staffel 1 Cuneyt Cergel von der SG Gronau III, um seine Verfolger Tim Bijkerk (SF Graes II) und Steven Neels (TSV Ahaus II) mit je zehn Treffern auf Distanz zu halten. In Gruppe 2 zeigte Hüseyin Baltaci vom TSV Ahaus seine höherklassige Erfahrung und behauptet mit sage und schreibe 32 Treffern in 14 Partien klar den Spitzenrang. Auch seine Teamkollegen Mustafa Ates und Patriot Kadrijaj konnten mit je 16 Toren nicht Schritt halten. In Staffel 3 steht Zana Akbas (GW Nottuln III) mit 19 Erfolgen oben.

Zwölf Treffer in zwölf Partien machen Christin Holtkamp (r.) von Union Wessum zur besten Torjägerin der Landesliga 3.

Zwölf Treffer in zwölf Partien machen Christin Holtkamp (r.) von Union Wessum zur besten Torjägerin der Landesliga 3. © Johannes Kratz

Frauen-Landesliga 3: Ihren Torriecher hat Christin Holtkamp von Union Wessum mal wieder bewiesen. In zwölf Einsätzen gelangen ihr genauso viele Treffer. Daniela Karmann vom SC Gremmendorf brauchte für die gleiche Trefferzahl eine Partie mehr.

Frauen-Bezirksliga 5: Hinter Top-Knipserin Kathrin Müller (FC Marbeck, 17 Tore) reihen sich mit je 15 Treffern Julia Decker (SpVgg Vreden) und Vera Hackenfort (SuS Legden) ein.

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Frauen-Kreisliga A: Hier stehen Sina Kneilmann (SW Holtwick) und Indra Przybyla (Vorwärts Epe) mit je 20 Toren ganz oben. Beste Schützin aus dem Erfassungsgebiet der MLZ ist Theresa Große-Schwiep (VfB Alstätte) mit 15 Toren.

Frauen-Kreisliga B: Nicht einzufangen war Nike Weßels vom TuS Wüllen, die 33 Mal einnetzte. Veronika Gesing von der SG Heek/Oldenburg weist mit 27 Toren auch eine klasse Ausbeute auf, hinter ihr liegt Stephanie Wulf von den SF Ammeloe (16).

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