„Top-Wettkampf“ beschert TuS Wüllen den Klassenerhalt

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Da war die Erleichterung groß. Die Kunstturnriege des TuS Wüllen hat am letzten Wettkampftag unerwartet souverän die Klasse gehalten und plant für eine weitere Saison in der 3. Bundesliga.

Wüllen

, 18.11.2019, 11:48 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zum letzten Liga-Wettkampf in Potsdam waren die Wüllener Turnerinnen durchaus mit ein paar Bauchschmerzen gefahren. Schließlich war ihr Kader wegen mehrerer Verletzungen arg dezimiert, sodass einige Turnerinnen an Geräten ran mussten, die sie normalerweise gar nicht turnen. Doch am Ende des Tages brachten alle TuS-Turnerinnen ihre Leistung und Trainer Jürgen Schalk bescheinigte seinem Team einen „Top-Wettkampf, in dem alle von Beginn an motiviert und konzentriert bei der Sache waren“.

Nervös am Balken

Am Balken hatte Hanna Reinders etwas mit Nervosität zu kämpfen, denn im neuen Modus wurde nicht parallel geturnt, sodass alle Augen auf die jeweilige Turnerin blickten. Doch die folgenden drei Wüllenerinnen zeigten stabile Übungen, Katharina Schalk überzeugte mit einer schweren Drehung, die sie erstmals im Wettkampf zeigte. Johanna Fähndrich, normalerweise nicht am Balken im Einsatz, fiel einmal vom Gerät.

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Doch da die Konkurrenz im Abstiegskampf schon am Balken Federn ließ, konnte der TuS recht beruhigt zu den Boden-Übungen wechseln. „Hier haben die Mädels es wirklich toll gemacht und absolut fehlerfrei geturnt“, so Jürgen Schalk. Besonders galt sein Lob Hanna Reinders und Gabriele Venhues, die etatmäßig nicht am Boden in den Wettkampf gehen.

Beim Wüllener Zittergerät, dem Sprung, landete der TuS dann ganz hinten im Ranking. Für den Trainer kein Problem: „Wir haben geturnt, was wir können. Viel mehr durften wir bei der Personallage nicht erwarten.“

Platz sechs in der Endabrechnung

So ging es bei den abschließenden Übungen am Barren nur noch darum, nicht komplett zu verturnen. Und das gelang der TuS-Mannschaft, sodass sowohl in der Tageswertung als auch der Endabrechnung der sechste Platz zu Buche stand.

Jürgen Schalk hofft nun, dass alle Turnerinnen weitermachen und das Team zur neuen Saison eventuell noch punktuell verstärkt werden kann. Die 3. Bundesliga wird künftig in zwei Staffel mit je acht Teams aufgeteilt. Der TuS hofft, dann auch einen Wettkampf in Wüllen oder Stadtlohn ausrichten zu dürfen.

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