Laufeuphorie nicht abgeebbt: Legdener nehmen nächstes Ziel in Angriff

Leichtathletik

Angefangen hatte es mit einem virtuellen Lauf nach Santiago de Compostela. Nun sind die Läufer des SuS Legden bereits weit über dieses Ziel hinausgeschossen. Und haben immer noch nicht genug.

Legden

, 08.03.2021, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Virtuell könnte dieser Legdener Läufer irgendwo zwischen der iberischen Halbinsel und Frankreich unterwegs sein, in Wahrheit aber auf einem Wirtschaftsweg im Münsterland.

Virtuell könnte dieser Legdener Läufer irgendwo zwischen der iberischen Halbinsel und Frankreich unterwegs sein, in Wahrheit ist er aber auf einem Wirtschaftsweg im Münsterland. © privat

Um ihre Mitglieder zum Ende des Winters bei Laune zu halten, hatte die Laufabteilung des SuS Legden im Februar einen virtuellen Lauf zum spanischen Pilgerort Santiago de Compostela organisiert. Die Aktion fand großen Zuspruch, sodass mithilfe von über 80 Aktiven die insgesamt 2830 Kilometer bereits nach einer Woche erreicht waren.

Die Läufer hatten ihre Einzelläufe in eine App eingetragen, in der dann die Kilometer für das Gesamtergebnis gesammelt wurden. Nachdem das erste Ziel also recht zügig geschafft war, setzten die SuS-Aktiven ihre „Reise“ nach Paris fort. Als Strecke vom Osten Spaniens in die französische Hauptstadt wurde ein 2337 Kilometer langer Weg ausgewählt.

Und auch dieses Ziel haben die fleißigen Läufer innerhalb einer Woche erreicht. Am Sonntag, 7. März, markierte eine Läuferin mit ihrer 5,3-Kilometer-Strecke den Zieleinlauf. Doch damit haben die SuS-Läufer, -Walker und -Wanderer noch immer nicht genug.

„Durch den großen Erfolg haben wir uns entschlossen, die Reise fortzusetzen“, so Norbert Haverkock vom Initiatoren-Team des SuS: Über Rom und Wien soll es über 4030 Kilometer nach Athen gehen. Die ersten Kilometer sind schon wieder gemacht. Bleibt abzuwarten, wie viele Tage die Legdener dafür benötigen.

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