Laura Tenbrake hält den Sieg fest: SpVgg-Frauen lösen Final-Ticket „vom Punkt“

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Auf reichlich Gegenwehr stießen die Fußballfrauen der SpVgg Vreden im Pokal-Halbfinale in Darfeld. Am Ende zogen sie auch dank einer nervenstarken Torhüterin ins Kreispokal-Endspiel ein.

Vreden

, 21.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Gemeinsam ist man aufgestiegen, nun steht man auch gemeinsam im Pokalfinale: Die Männer und Frauen der SpVgg Vreden eilen in der Saison 2019/20 parallel von Erfolg zu Erfolg. Das Halbfinale der Frauen gestaltete sich aber zu einem wahren Kraftakt. Nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit beim Bezirksligisten Turo Darfeld musste der Aufsteiger ins Elfmeterschießen.

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Und in diesem hatte der Landesligist das bessere Ende für sich. Mit dem 5:4 qualifizierte sich das Team nun für das Kreispokalendspiel am Sonntag, 30. August, um 15 Uhr in Gescher. Dort ist dann die Herausforderung maximal. Gegner ist der Westfalenligist VfL Billerbeck, der sich locker mit 7:0 beim A-Ligisten Vorwärts Epe durchsetzte.

Vreden kommt nur langsam ins Spiel

Die erste Hälfte verlief auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen für die Gastgeberinnen. „Wir waren nicht aggressiv genug“, hatte der neue Coach Andreas Wenning ein Manko ausgemacht. Die erste Chance für die Gäste besaß Yvana Roessink nach einer Hereingabe von Julia Decker (15.). Auf der anderen Seite traf Carolin Kemper zunächst den Pfosten (22.), Wiebke Honrath dann zur Führung ins Tor (39.).

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Ereignisarm begann Durchgang zwei, bis sich Darfelds Carolin Kemper bei einem Luftzweikampf verletzte, was eine lange Unterbrechung und den Wechsel auf Kunstrasen nach sich zog. Am Rasen war kein Flutlicht postiert. Diese Pause führte zum Bruch im Spiel von Turo – und die SpVgg erhielt „endlich Zugriff“ auf die Partie, so Wenning. Vreden drückte nun und wurde durch Jaqueline Hörst nach einer Freistoßvariante in der 25-minütigen Nachspielzeit mit dem Ausgleich belohnt (90.+7). Weitere Tore fielen nicht.

Torhüterin mit starken Nerven

Es ging ins Elfmeterschießen, in dem alle Vredener Schützinnen starke Nerven bewiesen und trafen. Die beiden entscheidenden Strafstöße wehrte letztlich SpVgg-Torhüterin Laura Tenbrake ab. „Das Finale gehen wir nun einmal nicht als Favorit an. Wir wollen viel lernen – und natürlich die Billerbecker auch ärgern“, blickte Andreas Wenning voraus.

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