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Liga der Fragezeichen

Fußball-Kreisliga A: Saisonstart

Die neue Saison bringt einige spannende Fragen mit sich: Wird die A-Liga wieder dermaßen ausgeglichen wie in der vergangenen Spielzeit? Wie wirkt sich die verlängerte Saison mit neuerdings 34 Spieltagen auf die Mannschaften aus? Und wer sind eigentlich die Kandidaten für die Meisterschaft?

KREIS

, 13.08.2015, 19:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Liga der Fragezeichen

Ab Sonntag jagen die Kreisliga-Fußballer der Region wieder dem Ball hinterher: Im Bild (v.l.) Patrick Olthoff (SC Südlohn), Kevin Kölker (SC Südlohn), Danny van der Hartt (VfB Alstätte), Michael Wißing (SpVgg Vreden II) und Bernd Gericks (SF Ammeloe)

Gerade auf die letzte Frage gibt es derzeit noch keine klare Antwort. Soviel vorweg: Freiwillig formuliert keiner das Ziel Meisterschaft. Fragt man nach bei den Trainern der 17 Mannschaften, so fallen verschiedene Vereinsnamen: Viele denken an die Reserve des SuS Stadtlohn. Zum einen, weil das Team von Trainer Franz-Josef Becking schon in der Vorsaison einen guten Ball spielte, zum anderen, weil es regelmäßig auf Verstärkung aus dem Oberliga-Kader hoffen darf. Becking gibt allerdings mit dem oberen Tabellendrittel ein nicht allzu offensives Ziel aus.

Starke Neuzugänge

Auch den TuS Wüllen unter Neu-Trainer Manfred Ostendorf haben einige auf dem Zettel, nicht zuletzt wegen der Landesliga-Neuzugänge Leon Komnik und Alexander Edel von Eintracht Ahaus. Auch dem amtierenden Titelträger SC Südlohn trauen mehrere Übungsleiter eine gute Rolle im Titelrennen zu. Der TuS und der SC treffen direkt zum Start gegeneinander an.

Doch das war es noch nicht an potenziellen Titelkandidaten. Der FC Oeding mit zwei Neuzugängen von der SpVgg Vreden könnte oben mitmischen, ebenso Union Wessum mit neuem Trainerteam und starker Vorbereitung. Und was ist mit Fortuna Gronau und dem amtierenden Vizemeister VfB Alstätte? Mit Sicherheit können auch diese beiden ein Wörtchen um die vorderen Plätze mitreden.

Schwer einzuschätzen ist für viele der Staffelwechsler ASC Schöppingen, der selbst gerne oben mitspielen will. Auch der ASV Ellewick möchte seine 46 Punkte aus der letztjährigen „Findungssaison“ nach dem Abstieg verbessern. Vielleicht kann aber auch der FC Ottenstein erneut für eine Überraschung sorgen, oder der FC Vreden? Zu guter Letzt stellt sich die Frage, ob die SF Ammeloe – immerhin Dritter der Vorsaison – ihre Leistung unter dem neuen Übungsleiter Bernd Buß bestätigen können.

Vorsichtige Ziele

Die Mannschaften, die in der Vorsaison lange um den Ligaverbleib bangen mussten, setzen sich auch jetzt erst einmal vorsichtige Ziele, so etwa der SuS Legden, GW Lünten und die SpVgg Vreden II. Auch Aufsteiger SV Heek gibt sich in der neuen Klasse erst einmal demütig und stellt keine großen Ansprüche. Wie sich der TSV Ahaus nach großem Umbruch finden wird, bleibt abzuwarten.

Dass der erste Spieltag am Sonntag schon echte Erkenntnisse liefert, ist eher unwahrscheinlich. Es bleibt also eine Liga mit vielen Fragezeichen.  

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