Lindenau siegt überlegen

Radsport: 49. Nachtuhlenrennen des RSC Stadtlohn

Max Lindenau (Stevens Racing Team) hat das 49. Nachtuhlenrennen in Stadtlohn für sich entschieden. Der Radrennfahrer war immer dann ganz vorn, wenn es um Punkte ging, und ließ den starken Konkurrenten keine Siegchance.

Stadtlohn

01.07.2018, 21:16 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die drei Erstplatzierten im Nachtuhlenrennen (v. l.): Lukas Carstensen, Max Lindenau und Dennis Klemme.

Die drei Erstplatzierten im Nachtuhlenrennen (v. l.): Lukas Carstensen, Max Lindenau und Dennis Klemme. © Johannes Kratz

Max Lindenau heißt der Sieger des 49. Radkriteriums um die Stadtlohner Nachtuhle. Der Fahrer aus dem Stevens Racing Team siegte mit der besten Punktwertung vor Lukas Carstensen (Bike AID) und seinem Teamkameraden Dennis Klemme. Vorjahresgewinner Christian Grassmann (Maloja Pushbikers) und Ole Quast (Harvestehuder SV), Sieger des Regenrennens im Jahr 2016, hatten am Freitagabend auf dem 1,2 Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel an der Stadtlohner Stadthalle keine Chance.

Sieben Punktwertungen wurden in den 70 Runden ausgefahren, und Max Lindenau entschied die ersten sechs Wertungen für sich. In der doppelt zählenden Schlusswertung kam er noch auf den dritten Platz. Das machte in der Endabrechnung 34 Punkte und einen deutlichen Vorsprung auf den zweitplatzieren Lukas Carstensen.

Überlegener Sieger

„Man hat in Stadtlohn selten einen so überlegenen Nachtuhlensieger gesehen“, sagte Sprecher Peter Mohr beim Interview nach dem Rennen. „Mein Team hat mich heute sehr gut unterstützt“, freute sich Max Lindenau über den Erfolg. „Trotzdem war es noch ein hartes Stück Arbeit.“

Auch der unterlegene Carstensen erkannte die gute Leistung des Siegers an. „Ich bin schon häufig gegen Max gefahren. So stark habe ich ihn noch nicht erlebt. Da konnte ich nicht viel machen.“

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49. Stadtlohner Nachtuhlenrennen

Gute sportliche Leistungen sahen die zahlreichen Zuschauer bei den einzelnen Radrennen im Rahmen der 49. Auflage des Stadtlohner Nachtuhlenrennes auf dem 1,2 Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel an der Stadthalle.
01.07.2018
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Bei sommerlichen Temperaturen und einer großen Zuschauerkulisse entwickelte sich ab 22 Uhr ein recht flottes Rennen über 70 Runden. Die Durchschnittgeschwindigkeit lag bei fast 43 Kilometern pro Stunde. Es gab einige Ausreißversuche, das Hauptfeld kam aber immer wieder heran. Alastair Christie-Johnston aus der Mannschaft Bennelong-Swisswelless fuhr Mitte des Rennens einen Vorsprung von über 30 Sekunden heraus und behauptete sich zwei Runden an der Spitze. Danach wurde auch er wieder vom Feld geschluckt.

Ich bin zufrieden“, zog Dieter Niehues, sportlicher Leiter des RSC Stadtlohn, ein positives Fazit. „Etwas zu bekritteln gibt es immer. Der Besuch war diesmal sehr gut und die sportlichen Leistungen konnten sich sehen lassen. Ich bin immer froh, wenn alle Rennen ohne Stürze und Verletzungen enden.“