Maidy Dogs müssen Spiele verloren geben

Inlineskater-Hockey: Doppelspieltag am Wochenende

Zweitligist unterliegt am Samstag auswärts bei den Langenfeld Devils und muss sch am Sonntag in eigener halle Spitzenreiter Crefelder SC geschlagen geben.

Ahaus

, 01.07.2018, 21:14 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sebastian Kalter (l.) und die Maidy Dogs sind dem Crefelder SC mit 6:11 unterlegen.

Sebastian Kalter (l.) und die Maidy Dogs sind dem Crefelder SC mit 6:11 unterlegen. © Johannes Kratz

Eine 3:10-Niederlage mussten die Ahauser Maidy Dogs am Samstag im Auswärtsspiel der 2. Bundesliga Nord im Inlineskater-Hockey bei den Langenfeld Devils hinnehmen. Am Sonntag trafen die Ahauser in der zweiten Partie des Wochenendes in der eigenen Hockeyhalle auf Spitzenreiter Crefelder SC und dabei hatten die Gäste mit 10:6 das bessere Ende für sich.

„Wir haben einige Personalsorgen, sind nur mit einem Torhüter und acht Feldspielern in Langenfeld antreten und schnell 0:4 in Rückstand geraten“, sagte Mannschaftskapitän Stefan Schlettert. „Dann sind wir bis auf 3:4 herangekommen. Im Schlussabschnitt ging dann bei uns in der heißen Halle nicht mehr sehr viel.“

Spiel gegen Spitzenreiter

Ganz anders präsentierten sich die Maidy Dogs im Heimspiel gegen den Tabellenführer Crefelder SC. Da war auf Ahauser Seite von der ersten Minute an der Wille zu erkennen, dem Tabellenführer trotz Personalsorgen Paroli bieten zu wollen. Dabei hatten die Maidy Dogs mit Lars Schellerhoff und Tobias Alfert zwei Aktive auf dem Spielfeld, die nach langer Verletzungspause ihren ersten Einsatz absolvierten und den Trainingsrückstand noch nicht ganz aufgeholt haben.

Die Ahauser hielten die Begegnung im ersten Drittel offen, verteidigten recht gut und suchten den Weg zum gegnerischen Tor mit schnellen Vorstößen. Einen schönen Angriff schloss Stefan Schlettert in der siebten Minute mit der 1:0-Führung ab und kurze Zeit später blieben die Ahauser in Unterzahl ohne Gegentreffer. Dann kam der Gast auf und beendete das Drittel mit einer 3:1-Führung. Auch Drittel zwei verlief recht ausgeglichen. Die Maidy Dogs verkürzten einen 3:6-Rückstand bis auf 5:6, gerieten dann aber im Schlussdrittel deutlich in Rückstand.

„Mit unserer Leistung bin ich zufrieden“, kommentierte Schlettert das 6:11. „Die Niederlage ist zu hoch ausgefallen. Wir haben aber auch den letzten Zug zum Tor vermissen lassen.“


Langenfeld Devils - Maidy Dogs 10:3

Maidy Dogs: Alfert - Brunsmann, Cremers, Bryem, Kalter, Laing, Mennecke, Schlettert, Vortkamp – Tore: 1:0 (2.); 2:0 (4.); 3:0 (7.); 4:0 12.); 4:1 Laing (26.); 4:2 Cremers (34.); 4:3 Cremers (38.); 5:3 (39.); 6:3 (43.); 7:3 (49.); 8:3 (52.); 9:3 (54.); 10:3 (60.)

Maidy Dogs - Crefelder SC 6:11

Maidy Dogs: Alfert, Menke - Brunsmann, Cremers, Schlettert, Kalter, Laing, Vortkamp, Schellerhoff, Alfert – Tore: 1:0 Schlettert (7.); 1:1 (13.): 1:2 (17.); 1:3 (18.); 2:3 Schlettert (23.); 2:4 (24.); 3:4 Cremers (27.); 3:5 (31.); 3:6 (32.); 4:6 Vortkamp (33.); 5:6 Schellerhoff (34.); 5:7 (37.); 5:8 (43.), 5:9 (47.); 5:10 (49.); 6:10 Schellerhoff (51.); 6:11 (54.)

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