Michael Haeske hofft aufs Quäntchen Glück für den SC Ahle

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Im Interview verrät der neue Spieletrainer des SC Ahle, was er vom Derby im Kreispokal gegen den SV Heek und der neuen Saison in der B-Liga erwartet.

Heek

, 25.07.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Weil am Wochenende der Dinkelcup in Nienborg die Heeker Teams fordert, haben die drei Klubs aus der Gemeinde ihre Erstrundenspiele im Kreispokal auf Donnerstag, 25. Juli, vorgezogen. Eine besondere Pflichtspiel-Premiere steht dabei Michael Haeske bevor. Der neue Spielertrainer beim B-Ligisten SC Ahle bestreitet nicht nur direkt ein Derby gegen den SV Heek, sondern auch ein Duell mit Rainer Hackenfort, bis Sommer sein Coach beim TuS Wüllen. Wir haben mit Michael Haeske gesprochen.

Der SC Ahle ist Ihre erste Trainerstation. Welche Eindrücke haben Sie bisher von der Mannschaft und vom Verein gewonnen?
Das ist auf jeden Fall ein sehr familiärer Klub, die Leute sind total in Ordnung und haben mich super aufgenommen. Mit der Mannschaft sind wir seit dem 12. Juli im Training und haben ein Testspiel gegen Ottenstein gespielt. Wir haben zwar 1:3 verloren, aber die Leistung war schon in Ordnung. Insgesamt ziehen alle gut mit, es macht Spaß mit der jungen Truppe.

Wie erleben Sie die Umstellung vom Spieler zum Trainer?
Die Umstellung ist schon groß, das muss ich sagen. Ich trage jetzt mehr Verantwortung, muss alles planen und deutlich mehr Zeit investieren, das ist eine sehr reizvolle Aufgabe. Es ist auch was anderes, jetzt vor der Mannschaft zu sprechen statt nur zuzuhören.

Den SV Heek sehen viele Konkurrenten in der Kreisliga A als Titelkandidat. Wie schätzen Sie die Aufgabe im Pokal ein?
Ich sehe die Heeker auch als Titelkandidat. Allein in der Offensive haben sie mit Hacki, Luka Kösters und Jonas Bomkamp ein paar echte Granaten. Wir werden versuchen, 90 Minuten defensiv stabil zu stehen und den ein oder anderen Konter zu setzen. Da werden wir schon ein Quäntchen Glück brauchen, um Erfolg zu haben. Ich denke aber auch, dass meine Mannschaft im Derby vor wahrscheinlich vielen Zuschauern noch mal einen extra Schub Motivation kriegen wird.

Sie wissen aus Ihrer Zeit in Wüllen, worauf Rainer Hackenfort Wert legt. Wie würden Sie ihn als Trainer beschreiben?
Ich habe in den drei Jahren in Wüllen sehr viel von ihm gelernt und auch Dinge mitgenommen, die ich jetzt selbst als Trainer einbringen kann. Er ist als Typ und auch als Spieler einfach topp.

Hatten Sie in den vergangenen Tagen Kontakt wegen des Spiels?
Nein, das nicht. Wir haben uns aber in der Vorbereitung am Platz in Wüllen bei einem Testspiel getroffen und uns ausgetauscht.

Michael Haeske hofft aufs Quäntchen Glück für den SC Ahle

Christian Vogelsang und der SC Ahle freuen sich aufs Pokalderby. © Sascha Keirat

Was erwarten Sie für die Saison in der B-Liga für Ihr Team. Wie lautet die Zielsetzung nach Platz sechs in der Vorsaison?
Ich bin schon davon überzeugt, dass wir unten den ersten fünf Mannschaften landen können, das Potenzial haben wir auf jeden Fall. Topfavoriten in der Liga sind zum einen RW Nienborg mit Rick Reekers und zum anderen glaube ich auch, dass der VfB Alstätte II eine gute Rolle spielen kann.

Zum Schluss noch ein Tipp: Wie endet das Pokalspiel gegen Heek?
Da es ja im Pokal keine Verlängerung mehr gibt, hoffe ich, dass wir das Elfmeterschießen erreichen und dann gewinnen.

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