Minimalfußball in Ammeloe

Fußball: Nachspiel

1:1, 0:0, 0:1, 1:0, 1:0 – was auf den ersten Blick aussieht wie die Botschaft eines Computer-Programmierers im Binärsystem, sind die Ergebnisse der ersten fünf Saisonspiele der Sportfreunde Ammeloe. Durch das 2:0 am Wochenende gegen den SuS Stadtlohn II fuhren die Minimalisten um Spielertrainer Stefan Bennink ihren höchsten Saisonsieg ein – insgesamt zeigt die Formkurve im Nordwesten Vredens nach oben.

VREDEN

, 22.09.2014, 18:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Frank Niestegge (r.) schoss die Sportfreunde mit einem Doppelpack zum Sieg gegen Stadtlohn II.

Frank Niestegge (r.) schoss die Sportfreunde mit einem Doppelpack zum Sieg gegen Stadtlohn II.

Garant für den Sieg gegen den SuS am Sonntag war Frank Niestegge mit seinen zwei Treffern. Aufgrund zweier Ausfälle rückte Niestegge ins Sturmzentrum. Dort hatten die Ammeloer in den bisherigen Spielen schon viele gute Torchancen verpulvert. „Bei dem ein oder anderen muss der Knoten noch platzen“, weiß Bennink. Während im Angriff also noch Luft nach oben vorhanden ist, passt die Defensivarbeit, auf die Bennink das Hauptaugenmerk gelegt hat, schon sehr gut. Erst zwei Gegentore kassierten die Sportfreunde. Vor allem der erst 23-jährige Niklas Nagenborg erweist sich als stabile Säule. Das gilt ebenso für Jens Streich, der aus der Reserve hochgezogen wurde und eigentlich nur für den verletzten Lars Hülscher ins Team rückte. Mittlerweile hat er diesen aber mit guten Leistungen aus der Startelf verdrängt. Ebenfalls aus der zweiten Mannschaft aufgerückt sind Christian Völkering und Bernd Gericks, die bislang wie Streich alle Partien von Beginn an absolvierten. Bennink: „Die Jungs haben sich super eingefunden.“ Das gilt in der Liga für die gesamte Mannschaft. „Platz sechs am Saisonende – das würde ich sofort unterschreiben“, sagt der Trainer.

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