Mit geschärften Sinnen neue Serie starten

Fußball-Westfalenliga: SpVgg am Samstag gegen Clarholz

„Ärgerlich!“ Immer wieder betont Vredens Trainer Marcus Feldkamp vor der Partie am Samstag gegen Victoria Clarholz, wie unnötig die erste Saisonniederlage in Roxel war. Und wie sie heute noch „nerve“.

VREDEN

, 14.10.2016, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Carlo Korthals (r.) hat mit Vreden in Roxel drei Punkte liegen gelassen. Die rasche Korrektur soll am Samstag her.

Carlo Korthals (r.) hat mit Vreden in Roxel drei Punkte liegen gelassen. Die rasche Korrektur soll am Samstag her.

Sie könnte aber auch eine gute Seite haben: „Die Jungs haben sich das sehr zu Herzen genommen. Und sie waren in der Analyse selbstkritisch genug, obwohl das Spiel im Grunde absolut in Ordnung war und mit Vreden nur einen Sieger verdient gehabt hätte“, würden seine Mannen aufgrund der erarbeiteten „Siegermentalität“ schon die richtigen Lehren ziehen. Niederlagen sind für die SpVgg ungewohnt – saisonübergreifend war dies die erste seit 13 Spielen. „Das Verlieren gehört zum Fußball dazu. Auch wenn es unverdient ist.“

Auf der Suche nach den Ursachen hätten einige Akteure an diesem Tage „nicht die beste Tagesform“ abgerufen, was „durch das Kollektiv aufgefangen“ worden sei. Zudem sei die Effektivität im Torabschluss in Münster einfach mangelhaft gewesen. „Niederlagen schärfen die Sinne und führen Fußballern vor Augen, dass es oft die kleinen Dinge sind, die entscheiden und die man besser machen muss“, solle die erste Pleite nun „positiv pushen“ statt den Kopf zu blockieren.

Konter unterbinden

Nun geht es im Heimspiel gegen Clarholz weiter. Die Bilanz des Gegners – 23 eigenen stehen 22 Treffer der Gegner gegenüber – sei selbsterklärend. „Egal ob Clarholz im 4:3:3 oder im 4:4:2 daherkommt: Wir müssen das Konterspiel über die agilen Offensivkräfte unterbinden. Im Umkehrschluss ist die Defensive natürlich anfällig.

„Die werden wir – immer mit der notwendigen Absicherung – beschäftigen. Wir haben immer die Qualität, uns Chancen herauszuarbeiten“, so Feldkamp. Das Ziel sei beschrieben: Eine neue (Positiv-)Serie soll ihren Anfang finden. 

Lesen Sie jetzt