Mit kühlem Kopf arbeiten

SpVgg Vreden

"Wir müssen malochen, dies aber jederzeit mit kühlem Kopf." Aus den Worten von Coach Michael Kämer wird deutlich, dass man rund um das Vredener Hamalandstadion aktuell den fußballerischen Anspruch ein wenig zurückgeschraubt hat - angesichts der ständig rotierenden Aufstellung nur allzu verständlich.

VREDEN

21.10.2011, 18:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Erfolgstugenden: Mit harten Bandagen und Ellbogenmentalität sollen die Akteure der SpVgg Vreden mit Andre Hippers (r.) auch in Hövelhof zu Werke gehen.

<p>Erfolgstugenden: Mit harten Bandagen und Ellbogenmentalität sollen die Akteure der SpVgg Vreden mit Andre Hippers (r.) auch in Hövelhof zu Werke gehen.

 Mit diesem ergebnisorientierten Konzept hat die SpVgg gegen den SC Paderborn 07 II eine echte Punktlandung hinbekommen - beim Abstiegskandidaten Hövelhofer SV soll die Leistung eine Wiederholung erfahren. "Wir haben im Rahmen unserer aktuellen Möglichkeiten das Optimum erreicht", blickt Kämer zufrieden auf den Heimsieg gegen den Profinachwuchs zurück. Seine Schützlinge hätten die an sie gestellten Aufgaben solide umgesetzt und erkannt, dass man "im Fußball viel erreichen kann, wenn man gewissenhaft arbeitet". Und diese "Arbeitertugenden" gelte es nun beim Tabellenvorletzten - bezeichnenderweise in der Waldkampfbahn - ebenso konzentriert abzurufen. Geschlossen und kompakt wolle man sich eines Gegners erwehren, der durch den Derbyerfolg in Delbrück, dem ersten Saisonsieg überhaupt, sicher beflügelt sei, der sich allerdings ebenso weiterhin eines großen Drucks ausgesetzt sehe. "Mit nunmehr fünf Punkten steht der HSV weiter mit dem Rücken zur Wand. In dieser Situation kann die Devise beim Gastgeber nur lauten, den Aufsteiger aus Vreden zu bezwingen, um den Abstand zu diesem auf vier Punkte zu verkürzen. Selbst mit einem Remis wird mein Hövelhofer Trainerkollege kaum leben können", sieht Kämer die Last des "Gewinnen-Müssens" bei den Hausherren. Im bisherigen Saisonverlauf kristallisierte sich Neuzugang Nico Thieschneider (SC Espeln), der allein die Hälfte aller Hövelhofer Treffer erzielte, als auffälligster Akteur heraus. Ansonsten kann Stefan Weiß zum überwiegenden Teil auf den Vorjahreskader zurückgreifen. Aus personeller Sicht kann Kämer Erfolgs- wie Negativmeldungen verkünden. Wie erwartet kehren Sebastian Hahn, Niklas Grubbe und Yuzuru Okuyama in den Kader zurück. "Holger Martha hat sich hingegen beim Foul seines Paderborner Gegenspielers l einen Sehnenriss im Fuß zugezogen", so Kämer. Auch bei Bastian Bone (Mittelfußprellung) sollte es kaum reichen.

 

ms

 

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