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Möglicher Coesfelder Rückzug ein neuer Faktor im Abstiegskampf

mlzFußball-Kreisliga A

Die ohnehin schon spannende Ausgangslage am letzten Spieltag wird noch komplizierter – wenn sich die DJK Coesfeld am Sonntag freiwillig in die Kreisliga zurückziehen sollte.

Kreis

, 23.05.2019 / Lesedauer: 3 min

Viele Mannschaften im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld schauen am Sonntag ganz genau auf die Ergebnisse der Bezirksligen. Denn vieles hängt davon ab, wie viele Teams in den Fußballkreis Ahaus/Coesfeld absteigen. Zwei sind es schon jetzt mindestens. Bei dreien oder gar vieren – was jetzt doch wieder möglich ist – bekommen die Kreisligisten Probleme.

Entscheidend ist zum einen, ob Union Lüdinghausen, aktuell einen Punkt vor der Abstiegszone, am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Bezirksliga 8 schafft. Zum anderen gilt es mittlerweile als wahrscheinlich, dass die DJK Coesfeld sich als Tabellenführer der Bezirksliga 11 am letzten Spieltag freiwillig zurückzieht und neben Adler Buldern in die Kreisliga A Ahaus/Coesfeld absteigt. Passiert das, kann sich eines der punktgleichen Teams VfL Billerbeck und TuS Gahlen – beide sind eigentlich schon abgestiegen – doch noch retten. Billerbeck, aktuell nur drei Tore besser als Gahlen, wäre ein zusätzlicher Absteiger in den Kreis Ahaus/Coesfeld.

Komplizierte Rechnung

Eine komplizierte Rechnung ergibt sich dadurch auch für den Abstiegskampf der Kreisliga A1, in dem noch die DJK Stadtlohn, Eintracht Ahaus II und der FC Ottenstein stecken. Wer als Tabellenvorletzter ins Ziel kommt, muss im schlimmsten Fall direkt absteigen (bei vier Bezirksliga-Absteigern), ein Entscheidungsspiel gegen den Vorletzten der Kreisliga A2 bestreiten (bei drei Absteigern) oder feiert den Klassenerhalt (bei zwei Absteigern).

Die hiesigen A-Liga-Spiele der möglichen Abstiegskandidaten sind aber bereits gelaufen, wenn um 15 Uhr die Bezirksligaspiele angepfiffen werden. Jeweils um 13 Uhr starten die Partien DJK Stadtlohn gegen SV Heek, Eintracht Ahaus II gegen SF Ammeloe und Vorwärts Epe II gegen FC Ottenstein. Mit der schlechtesten Ausgangsposition gehen die Stadtlohner ins Saisonfinale. Mit 28 Punkten belegen sie den vorletzten Platz, Ahaus steht bei 30 und Ottenstein bei 31 Zählern.

Möglicher Coesfelder Rückzug ein neuer Faktor im Abstiegskampf

Nico Schemmick und die DJK Stadtlohn haben im Saisonfinale die schlechteste Ausgangslage © Sascha Keirat

„Auf den anderen Plätzen ist alles möglich“, weiß DJK-Trainer Marcel Gajewiak. „Uns bleibt nur, noch einmal Vollgas zu geben, unser Heimspiel zu gewinnen und dann zu hoffen, dass es für den Klassenerhalt reicht.“ Gegner Heek steht in der Tabelle jenseits von Gut und Böse. Der Ahauser Gast aus Ammeloe hat sich bereits letzte Woche gerettet. „Ob das ein Vorteil ist, sei mal dahingestellt. Wir müssen uns einfach auf unsere Stärken konzentrieren und gewinnen, dann sind wir definitiv gerettet“, so Trainer Frank Wegener vor seinem letzten Spiel mit der Ahauser Reserve.

Die Ottensteiner setzen zum Auswärtsspiel in Epe einen Fanbus zur Unterstützung ein. Trainer Thomas Gerwing sagt: „Ich kann mir vorstellen, dass Stadtlohn und Ahaus ihre Spiele gewinnen. Aber dadurch, dass die DJK uns nicht mehr überholen kann, fahren wir mit einem guten Gefühl nach Epe und werden alles in das Spiel reinwerfen, was wir haben. Dann hoffen wir einfach, dass es reicht.“

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