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Moritz Stähle holt sich den dritten Rang vor heimischer Kulisse

Radsport: Nachtuhlenrennen

RSC-Fahrer Moritz Stähle hat seine gute Verfassung auch beim Heimrennen in Stadtlohn unter Beweis gestellt und das Rennen der Amateure auf dem Treppchen beendet.

Stadtlohn

, 07.07.2019 / Lesedauer: 3 min
Moritz Stähle holt sich den dritten Rang vor heimischer Kulisse

RSC-Fahrer Moritz StähleKratz © Johannes Kratz

Moritz Stähle vom gastgebenden RSC Stadtlohn hat gleich im ersten Lauf bei der 50. Auflage des Stadtlohner Nachtuhlenrennens am Freitagabend auf dem 1,2 Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel vor der Stadtlohner Stadthalle seine derzeit sehr gute Form erneut unter Beweis gestellt.

Stähle trat zusammen mit dem zweiten RSC Starter Paul Sicking im Lauf der Amateure über 51 Runden (61,2 Kilometer) und beendete das Rennen auf dem dritten Platz. Den Sieg holte sich Jonas Kammann (Leeze Team), Platz zwei belegte Pascal Dimer von RC Amor Hamm.

46 Fahrer nahmen die Distanz bei sommerlichen Temperaturen in Angriff. Gewertet wurde das Rennen als Kriterium nach Punkten, die bei Spurtwertungen vergeben werden.

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Nach einer Einrollphase des Fahrerfelds führte Stähle in den folgenden Runden das Feld an, der Stadtlohner konnte das Rennen aber nicht von Spitze aus für sich entscheiden. Dazu hätte er die Unterstützung einer Mannschaft benötigt, die ihrem Spitzenfahrer vor Wertungsrunde zu einer guten Ausgangsposition im Spurt verhelfen kann. Diese Hilfe hatte der Sieger Jonas Kammann, das Team Leeze war gleich mit sechs Fahrern ins Rennen gegangen. Kammann ersprinte sich im Rennverlauf 35 Punkte und hatte am Ende fünf Punkte Vorsprung auf Pascal Diemer (Hamm). Moritz Stähle kam als Dritter auf 23 Punkte, Oliver Johr (Stevens Racing Team) kam mit zehn Punkten auf Platz vier. Paul Sicking beendete das Renen ohne Wertungspunkt auf Position 24 im Hauptfeld.

Für Kammann war es nicht der erste Start in Stadtlohn bei der Nachtuhle. „Ich habe den Rundkurs aber noch nie tagsüber im Hellen gesehen“, erzählte der Gewinner im Interview mit Ansager Peter Mohr vor der Siegerehrung. „Ein Sieg in Stadtlohn ist für einen Radrennfahrer etwas Besonders.“

Frauenrennen

35 Runden (42 Kilometer) waren im Rennen der Elite-Frauen zu absolvieren. Zwölf Fahrerinnen traten in Stadtlohn an, darunter das Team D.Velop Ladies, für das auch die Stadtlohnerin Pia Heming fährt. Das Rennen wurde zeitgleich mit dem Lauf der Seniorenfahrer gestartet und im Spurt entschieden. Die Siegeruhle holte sich Vanessa Wolfram vom RSC Turbine Erfurt vor Mira Winkelhag (D.Velop Ladies) und Simona Janke (RV Endspurt Wuppertal). Pia Heming landete auf dem sechsten Rang.

Das Rennen Hobbyfahrer über 18 Runden entschied der frühere Südlohner Triathlet Uwe Kappelhoff für sich. Er gewann vor Bernhard Lammerding (Nordvelen) und Mike Lipinski (RSC).