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Nach Autopanne nur noch zu dritt: BW Stadtlohn mit Tag zum Vergessen

Tennis

Ganz anders als erhofft lief das Auswärtsspiel in der Westfalenliga beim TC Soest für die Damen 30 des TV BW Stadtlohn ab. Bei der 1:5-Niederlage kam einiges zusammen.

Stadtlohn

, 10.02.2020, 18:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach Autopanne nur noch zu dritt: BW Stadtlohn mit Tag zum Vergessen

Lena Arntzen vom TV Blau-Weiß © Michael Schley

„Ein Tag zum Vergessen“, wie es BW-Kapitänin Christina Geuking zusammenfasste. Zwar ist ihr Team auf den vorletzten Platz abgerutscht. Da Schlusslicht Rheda aber ebenfalls verlor, hat Stadtlohn die Klasse wegen des gewonnen direkten Vergleichs einen Spieltag vor Saisonende gehalten.

Wegen des angekündigten Sturms hatten die Stadtlohnerinnen zunächst überlegt, ob sie die Fahrt nach Soest überhaupt antreten sollten. Schließlich einigten sich beide Teams darauf, das Spiel um zwei Stunden nach vorn zu verlegen. Doch bei der Anreise kam dann das erste Stadtlohner Unglück: Sarah Bertels, die sich auf dem Weg aus den Niederlanden mit den anderen Spielerinnen treffen wollte, blieb mit ihrem Auto liegen, sodass sie es unmöglich rechtezeitig zum Spiel schaffen konnte. „Wir haben aber trotzdem beschlossen, es trotzdem durchzuziehen und zu dritt nach Soest zu fahren“, erklärt Christina Geuking.

Punkte kampflos abgegeben

Das hatte natürlich zur Folge, dass von vornherein das Einzel von Sarah Bertels und ein Doppel kampflos an die Gastgeberinnen gehen würden. So hätte Stadtlohn mindestens zwei Einzel gewinnen müssen, um eine Chance auf Zählbares zu haben. Doch das gelang nicht. Christina Geuking, Lena Arntzen und Nina Winkelhaus unterlagen jeweils in zwei Sätzen. Die Doppelpunkte teilten sich beide Mannschaften dann ohne zu spielen. Christina Geuking: „Eigentlich ist es nicht unsere Art, ein Doppel kampflos abzugeben. Aber so konnten wir bei dem Sturm wenigstens früher zu Hause sein.“

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