Nach zwei Ausfällen: Schiedsrichter verlagern Lehrgang ins Netz

Fußball

Auch die Schiedsrichter im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld wollen sich der Coronapause nicht tatenlos beugen. Der Anwärterlehrgang für den Nachwuchs soll im dritten Anlauf stattfinden – online.

Kreis

, 09.11.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Daniel Fischer leitet gemeinsam mit Christoph Dastig die erste Online-Schulung im Kreis für Schiedsrichter-Anwärter.

Daniel Fischer (v.) leitet gemeinsam mit Christoph Dastig die erste Online-Schulung im Kreis für Schiedsrichter-Anwärter. © Johannes Kratz

Bereits im Oktober war der geplante Anwärterlehrgang für neue Schiedsrichter wegen der steigen Coronazahlen in den Kreisen Coesfeld und Borken abgesagt worden. Bitter für die Lehrwarte Daniel Fischer und Christoph Dastig, zumal sich 20 potenzielle neue Schiedsrichter angemeldet hatten.

„Eine Verlegung des Ausbildungsangebotes in den November schien die Lösung zu sein. Aber der Beschluss der Bundesregierung zur Eindämmung der Kontakte für den Monat November sorgte eine zweites Mal für enttäuschte Gesichter“, schreibt der Fußballkreis in seiner Pressemitteilung.

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Nun haben die beiden Lehrwarte die Weichen für eine Videoschulung und -Ausbildung gestellt und betreten damit für den Fußballkreis Neuland. „Zur Gewinnung von neuen Schiedsrichtern und zur Verbesserung der Situation im Schiedsrichterbereich scheint die Online-Schulung ein probates Mittel zu sein, die Nachwuchssorgen zu lindern.“

Fünf Lehrgangstage

An fünf Lehrgangstagen (11.,16.,21., und 25. November sowie 2. Dezember) werden die Ausbilder das Regelwerk vermitteln. An einem noch festzulegenden Prüfungstag mit Präsenzpflicht haben die überwiegend jungen Schiedsrichteranwärter dann die Möglichkeit, ihre Tauglichkeit unter Beweis zu stellen.

Die Verantwortlichen sind gespannt, ob sich die Ausbildung in dieser Form durchführen lässt, und erhoffen sich auch Hinweise darauf, ob dieses Modell der Schiedsrichter-Gewinnung Zukunft hat.

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