Nervenstärke im Finale

Kreis Neuer Altliga-Hallenfußball-Kreismeister ist Eintracht Ahaus: Im Finale der 26. Titelspiele am Samstag in Borken-Gemen gegen FSV Gescher bewiesen die Eintrachtler Nervenstärken, als es nach einem 1:1 an den Neunmeter-Entscheid ging. Und dort hatte die nach einhelliger Meinung beste Turniermannschaft am Ende mit 5:3 das bessere Ende für sich.

28.01.2008, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

<p>26. Altliga-Hallenfußball-Kreismeister: Eintracht Ahaus mit Andreas Sommer, Andreas Brüning, Rob Reekers, Ralf Rehorst (hinten v. l.), Helmut Mielcarek, Ralph Brüning, Klaus Antonin und Reinhard Krause (vorne v. l.).</p>

<p>26. Altliga-Hallenfußball-Kreismeister: Eintracht Ahaus mit Andreas Sommer, Andreas Brüning, Rob Reekers, Ralf Rehorst (hinten v. l.), Helmut Mielcarek, Ralph Brüning, Klaus Antonin und Reinhard Krause (vorne v. l.).</p>

Noch im vergangenen Jahr hatten sich die Eintracht-Altligakicker (über 40 Jahre) im Endspiel dem VfL Rhede geschlagen geben müssen - bei der 26. Endrunde aber enttäuschte der Titelverteidiger mit nur einem Sieg in vier Gruppenspielen.

Eintracht Ahaus benötigte eine Anlaufphase, um in das Turnier zu kommen: Nach zwei Unentschieden und einem Sieg konnte erst im letzten Gruppenspiel gegen VfL Rhede der Einzug in das Halbfinale sicher gestellt werden. Dieses aber mit dem höchsten Sieg des Turnieres (9:0) um so deutlicher.

Damit stand der Gruppensieg vor der punktgleichen Mannschaft des FC Ottenstein fest. Im Halbfinale folgte dann ein ungefährdeter 4:1- Erfolg gegen den Gastgeber Westfalia Gemen.

In der Paralell-Gruppe B sicherte sich der FSV Gescher mit drei Siegen bei einer Niederlage gegen Westfalia Gemen den Gruppensieg vor der Westfalia. Das Halbfinale gewann der FSV in einer in der zweiten Spielhälfte sehr hektischen und kampfbetonen Partie mit fünf Zweiminuten-Zeitstrafen knapp mit 2:1 gegen FC Ottenstein.

Im Neunmeterschießen um Platz drei setzte sich Westfalia Gemen mit 4:3 Toren gegen den FC Ottenstein durch.

Krause hält

Auch das Finale musste durch Neunmeterschießen entschieden werden. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. Rob Reekers markierte nach einem schnell ausgetragenen Freistoß den Führungstreffer für Ahaus. Gescher glich kurz darauf durch einen Weitschuss aus. Trotz numerischer Überlegenheit (zwei Zeitstrafen gegen Gescher) gelang es Ahaus kurz vor Spielende nicht, den guten FSV-Torhüter zu überwinden, so dass das Neunmeterschießen die Entscheidung bringen musste.

Dort avancierte Reinhard Krause, der bei der Endrunde als Torhüter einspringen musste, zum Matchwinner, indem er einen Neunmeter parierte. Eintracht Ahaus gewann schließlich mit 4:2 Toren gegen Gescher.

Pokal des Landrats

Bei der Siegerehrung durch den Vorsitzenden der Westfalia Gemen, Wolfgang Hummelt, und Spielleiter Antonius Böing konnte Mannschaftskapitän Ralph Brüning die Siegerurkunde des Landrats sowie den Wanderpokal in Empfang nehmen. bml

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