Neuer SuS II-Coach Martin Arends: „Wir wollen die Mannschaft weiterentwickeln“

mlzFußball-Kreisliga A

Nach dem Abschied von Coach „Doc“ Becking bricht für die Reserve des SuS Stadtlohn irgendwie eine neue Zeitrechnung an. Nachfolger Martin Arends baut vornehmlich den eigenen Nachwuchs ein.

Stadtlohn

, 16.07.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Den Start in die Ära nach Trainer Franz-Josef Becking läutet der SuS Stadtlohn II aktuell ein. Seit dem 20. Juni bittet der neue Coach Martin Arends den Vorjahresfünften der Kreisliga A1 an den Losberg, nach einer zweiwöchigen Pause steigt die Mannschaft dann in die intensive Vorbereitung auf die kommende Spielzeit 2020/21 ein. Unterstützt wird Arends in der Trainingsarbeit von Christian Efting, zuletzt für die SuS-Altherren am Ball, der Marc Hötzel in der Rolle des Co-Trainers folgt. Der Verein setzt folglich weiter auf interne Lösungen.

Kader wird insgesamt verjüngt

Die eingespielte Reserve des SuS erhält zur neuen Saison eine Verjüngungskur. Mit Fabian Holtkamp, Davin Wiciok und Paul Oing stoßen drei Spieler aus dem eigenen Nachwuchs hinzu. Schon mehr Erfahrung bringt Tim Robers, ein weiteres Eigengewächs, nach Pause ein, Robin Nordkamp (TG Almsick) ist der einzige externe Neuzugang aus der „Nachbarschaft“.

Verlassen haben den A-Ligisten zum 30. Juni Jens Büsker (Eintracht Ahaus), Michael Buß (Spielertrainer Vorwärts Lette) sowie Jannik Feldmann und Tiago Fernandes, die beide zur DJK Eintracht zurückgekehrt sind. Reichlich Erfahrung, die die Elf auffangen muss. Gut 20 Spieler stehen damit zur Verfügung, eine enge Abstimmung erfolgt mit der ersten und dritten Mannschaft. „Für uns geht es primär darum, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Ich denke, die Mischung stimmt“, erklärt Martin Arends.

Einspielen kann sich die Elf in Testspielen beim Bezirksligisten SV Gescher (12. August), beim B-Ligisten TG Almsick (16. August) sowie bei den A-Ligisten Vorwärts Lette (23. August) und TuS Velen (27. August). Die Generalprobe für den Saisonstart am 6. September soll am letzten August-Wochenende starten, Anfragen von potenziellen Gegnern liegen vor.

Dass zum Auftakt gleich ein Test gegen einen höherklassigen Gegner vereinbart wurde, sei so gewollt: „Da werden die Jungs nach der langen Pause sofort einmal gefordert. Und ich kann mir einen guten Eindruck verschaffen“, so Arends.

Messlatte aus der Vorsaison hängt hoch

Ein konkretes Saisonziel will Martin Arends noch nicht ausgeben: „Das bespreche ich zu gegebener Zeit mit der Mannschaft.“ Der Kapitän der Aufstiegsmannschaft von 2016 will sich erst einmal ein Bild von der Liga verschaffen. Dass die SuS-Reserve in der Vorsaison die Messlatte schon hoch aufgehängt und Wiedergutmachung für das dürftige erste Halbjahr 2019 betrieben habe, dessen ist man sich bewusst. „Da hat die Mannschaft einen guten Charakter bewiesen. Daran werden wir uns auch orientieren müssen, wir wollen natürlich eine gute Rolle spielen.“

Ganz oben erwartet der Stadtlohner die üblich Verdächtigen wie den FC Vreden und Union Wessum. Die Mitkonkurrenten auf Augenhöhe der Vorsaison. „Gerade den FC Vreden hatte ich schon im Vorjahr oben auf der Liste. Mit Spielertrainer Kai Erning sollte die Mannschaft noch mehr an defensiver Stabilität gewinnen.“

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