Niko Reder greift mit 39 Jahren noch mal in der A-Liga an

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Er spielte für die SpVgg Vreden in der Verbandsliga und stieg mit Eintracht Ahaus in die Landesliga auf. Im Spätsommer seiner Laufbahn greift Niko Reder in der neuen Saison noch einmal an.

Ahaus

, 31.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachdem Niko Reder zuletzt anderthalb Jahre in Münster gelebt und bis zum vergangenen Winter beim 1. FC Gievenbeck Fußball gespielt hat, zieht es ihn nun zurück in die Heimat nach Ahaus. „Eigentlich wollte ich bei den Alten Herren spielen“, erklärt der 39-Jährige. Doch nun kommt es anders.

Frank Wegener, Trainer bei Landesligist Eintracht, hatte spitzbekommen, dass Niko Reder nach Ahaus zurückkehrt. „Da hat er mich gefragt, ob ich nicht noch mal Lust hätte“, so Reder. Und der langjährige Spieler der Ahauser Ersten sagte zu, bei der Reserve in der Kreisliga A mit anzupacken.

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Deren Trainer Matthias Junk ist glücklich über den unverhofften Neuzugang. „Niko kann uns mit seiner Erfahrung natürlich weiterhelfen und ist einer, der die junge Truppe mit anführen kann.“ Außerdem sei der 39-Jährige noch topfit. „Freut mich zu hören“, sagt Niko Reder. „Aber ich halte mich auch im Fitnessstudio und mit Laufen fit. Und da die Knochen – toi toi toi – bis jetzt noch gut mitmachen, freue mich, weiterhin Fußball zu spielen.“ Mit der Eintracht-Reserve gehe es in der neuen Saison vorrangig darum, sich von der Abstiegszone fernzuhalten.

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Für Niko Reder, der bereits bei den Testspielen beim ASV Ellewick (0:2) und bei Union Wessum II (0:1) zum Einsatz gekommen ist, steht am kommenden Sonntag direkt ein interessantes erstes Pflichtspiel im Trikot der Eintracht-Reserve an. Die empfängt nämlich den FC Ottenstein, wo Niko Reder gemeinsam mit Dominik Kalitzki als Spielertrainer tätig war und im April 2019 freigestellt wurde. „Das ist natürlich ein besonderes Spiel für mich, aber ich habe keine Probleme damit, bin im Guten aus Ottenstein weggegangen“, so Reder.

Seine erste Trainerstation hatte Reder, der das Kicken beim TuS Wüllen erlernte, bei RW Nienborg absolviert. Seit der B-Jugend hatte er für die Eintracht gespielt und war nach zwei Jahren bei den Senioren für drei Spielzeiten zum damaligen Verbandsligisten nach Vreden gewechselt, ehe es in den Stadtpark zurückging.

Verantwortung auf mehreren Schultern

Auch die Erfahrungen als Trainer helfen dem Neuzugang bei der Eintracht weiter, wie Matthias Junk weiß: „Mit Niko auf dem Platz, Moritz Schniedertöns als Co-Trainer und Frederik Tillack können wir die Verantwortung nun auf noch mehr Schultern verteilen.“ Ihre Generalprobe bestreiten die Ahauser übrigens am Donnerstag bei B-Ligist SF Graes.

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