Nur Erfolge helfen weiter

SuS Stadtlohn

Aus in Westfalen- und Kreispokal, eine herbe Niederlage in Gütersloh: Der SuS Stadtlohn macht aktuell keine einfache Zeit durch. Und nun kommt mit dem SC Paderborn 07 II auch noch ein Aufstiegsanwärter in den Hülsta-Sportpark.

STADTLOHN

26.08.2011, 13:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach dem vorläufigen Tiefpunkt mit dem Ausscheiden im Kreispokal in Rorup geht es für den SuS Stadtlohn mit Hendrik Vennemann (2. v. l.) und Daniel Klein-Günnewick (r.) darum, sich gegen Paderborn Selbstvertrauen zurückzuholen.

Nach dem vorläufigen Tiefpunkt mit dem Ausscheiden im Kreispokal in Rorup geht es für den SuS Stadtlohn mit Hendrik Vennemann (2. v. l.) und Daniel Klein-Günnewick (r.) darum, sich gegen Paderborn Selbstvertrauen zurückzuholen.

Für das Trainergespann Frank Bajorath und Michael Gravermann gehe es nun darum, die "richtige Ansprache an die junge Mannschaft" zu finden. "Da es dem Team derzeit offensichtlich an der nötigen Stabilität mangelt, müssen wir das exakte Maß ausloten. Wir sind gerade dabei, ein im Grunde ordentliches Bild nach zwei Spieltagen zu verspielen. Die Mannschaft hat nachdrücklich bewiesen, dass sie es besser kann. Um wieder dorthin zu kommen, benötigen wir dringend Erfolgserlebnisse", so Bajorath.

Viele Spieler seien derzeit mehr mit sich selbst beschäftigt. "Die Niederlagen zuletzt nagen natürlich am Selbstvertreuen. Die Kontinuität ist abhanden gekommen", will Bajorath zurück zum "Wir-Gefühl". Die Reserve des Zweitligisten aus Paderborn geht erneut mit einer sehr jungen Mannschaft an den Start. Allerdings haben die Neuzugänge, die sich überwiegend aus der eigenen Jugend rekrutieren, sämtlich eine sehr gute Ausbildung genossen. Dass sie der Mannschaft sicher weiterhelfen können, bewiesen nicht zuletzt Omar Guetat, der den Weg aus der A-Jugend von Preußen Münster nach Paderborn gefunden hat, und Christian Rasche (Warburg 08), die zusammen bereits fünf Treffer erzielt haben. Verlassen haben den Kader bekannte Größen wie Stefan Parensen, Eugen Klukin, Ole Siegel oder Adrian Jevric, die zum Teil zu Westfalenliga-Konkurrenten gewechselt sind. Mit Spielern aus dem erweiterten Bundesligakader wie Nico Burchert, Sergej Schmik, Thomas Rath und Niclas Erlbeck hat es der noch ungeschlagene SCP bislang auf Platz drei geschafft. In der Vorsaison gab es zwei torlose Remisen.

"Paderborn hat 3:0 in Delbrück gewonnen, sich aber auch gegen Spexard und Hövelhof schwer getan. Das macht halt auch eine junge Mannschaft aus. Wir müssen ihnen mutig den Spaß am Fußball nehmen, einfach frecher werden", so Bajorath, für den Oliver Temelkov nach Sperre aufgrund von Trainingsrückstand noch nicht erste Wahl ist. Dafür könnte es für Niklas Hilgemann zumindest wieder zu einem Kurzeinsatz reichen.

 

ms

 

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