Oedinger Achterbahnfahrt

Fußball-Kreisliga A

Konstanz ist in dieser Saison ein Fremdwort beim FC Oeding. Noch nie gelangen der Mannschaft vom Grenzstadion zwei Siege in Serie und sie steht als Neunter im grauen Mittelfeld der Tabelle. Zuletzt zeigten die Mannen von Trainer Thomas Ring, was sie können und besiegten auswärts den Tabellenführer SuS Stadtlohn II.

OEDING

, 27.10.2014, 19:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Pierre van de Sand (r.) hat sich in seinem ersten Seniorenjahr in der Oedinger Mannschaft etabliert.

Pierre van de Sand (r.) hat sich in seinem ersten Seniorenjahr in der Oedinger Mannschaft etabliert.

Grundsätzlich ist Ring mit dem bisher Erreichten und der Entwicklung des Teams einverstanden. „Das ist ein eingeschworener Haufen mit vielen talentierten Leuten.“ Dabei denkt er zum Beispiel an Kapitän Timo Wanninger, der sich in den vergangenen zwei Jahren zu einem echten Führungsspieler entwickelt hat. Oder auch Mittelfeldspieler Pierre van de Sand, der erst im Sommer aus der eigenen A-Jugend aufgerückt und sofort zu einem Leistungsträger geworden ist. Um die zukünftigen Talente des FCO kümmert sich Ring übrigens höchstpersönlich. Die B-Jugend trainiert er selbst, bei der A-Jugend übernahm er vor Kurzem wegen einer Erkrankung des eigentlichen Coaches das Taktiktraining. „Ich versuche, mit den Jungs die Vierer-Abwehrkette einzuüben. Es wäre nicht schlecht, wenn sie die schon beherrschen, bevor sie zu den Herren kommen.“ Die Abwehr der FCO-Männer offenbarte mit bislang 21 Gegentoren noch Luft nach oben. Das hängt auch mit der Torwartproblematik zusammen. Die eigentliche Nummer eins, Marcel Lieske, steht momentan nicht zur Verfügung. Robert Kocks, der zuletzt das Tor hütete, will eigentlich lieber mit der Reserve um den Aufstieg in die Kreisliga B spielen. So fehlen die Alternativen und Ring musste sich beim Spiel gegen Ottenstein mit seinen 46 Jahren selbst zwischen die Pfosten stellen. Doch das sieht er ähnlich gespannt wie die Gesamtlage. „Insgesamt macht mir die Arbeit hier einen Riesenspaß.“ 

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