Oedinger Frauen haben zwei Titel im Visier

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Bereits jetzt liegt der FC Oeding über dem Soll. Im Pokalfinale und Titelrennen der Bezirksliga könnte das Team seine starke Saison krönen.

Oeding

, 23.04.2019, 17:51 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nachdem die Frauen des FC Oeding im Sommer 2015 von der Verbands- bis in die Bezirksliga durchgereicht worden waren, sehen sie aktuell wieder erfolgreicheren Zeiten entgegen. An der Grenze hat sich eine schlagkräftige Mannschaft formiert, die fünf Spieltage vor Saisonende laut ans Tor zur Landesliga klopft.

Nachdem die Oedingerinnen am Ostermontag mit einem 6:1-Sieg in Legden das Kreispokalfinale erreicht hatten, gab es für sie auch frohe Kunde aus der Liga. Denn der VfL Senden, erster Verfolger im Titelrennen, hatte es mit einem 1:1 im Nachholspiel in Herten nicht geschafft, an Oeding vorbeizuziehen. „Na klar haben wir jetzt gute Karten, aber ich gehe davon aus, dass es ein enges Rennen wird“, sagt FC-Trainerin Meike Roters.

Für das Aufstiegsrennen gerüstet?

Auch wenn es in den verbleibenden fünf Partien gegen die letzten Vier der Tabelle und den Ligaachten geht, spricht Roters von einem „schwierigen Restprogramm mit Spielen, die in der Hinrunde zum Teil ganz knapp ausgegangen sind.“ Außerdem wisse sie nicht, ob ihr Team mental für das Aufstiegsrennen gerüstet sei. „Bisher kannten wir ja nur den Abstiegskampf. Ich bin mal gespannt, inwiefern unsere jungen Spielerinnen dem Druck standhalten können.“ Dabei wolle sie eigentlich gar nicht von Druck sprechen, denn mit der bisherigen Ausbeute liege der FC bereits weit über dem Soll. „Dass wir im Pokalfinale stehen, ist schon ein Riesenerfolg. Und für die Liga hatten wir das Ziel angepeilt, unter den ersten Fünf zu landen.“

Meike Roters: Die Qualität reicht aus

Nun spricht aber vieles dafür, dass die jungen Frauen vom Grenzstadion um die erfahrenen Kräfte wie Janine Poll, Juliane Vogt und Carolin Möller zum großen Wurf ausholen. Dass die Qualität der Mannschaft, die Meike Roters zur Saison 2017/18 übernommen und verjüngt hat, für die Landesliga ausreiche, da ist sich die frühere Regionalliga-Spielerin des FC sicher. Ein kleiner Haken könnte laut der Trainerin aber noch die Kadergröße sein, momentan stehen nur 15 Spielerinnen zur Verfügung. „Außerdem müssten die Spielerinnen bei einem Aufstieg auch mehr Verantwortung tragen. Im Moment sind wir eher eine Hobbymannschaft, in der Landesliga wäre dann jeden Sonntag voller Einsatz gefragt, dann müsste der 80. Geburtstag der Oma mal hinten anstehen.“

Insgesamt sei Roters mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden. Wo diese kurzfristig hinführt, darüber entscheiden die verbleibenden Spiele bis Ende Mai.

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