Per Mountainbike 1050 Kilometer bis zum Atlantik geradelt

Radsport

Eine Strecke von 1050 Kilometern haben Didier Duret aus Stadtlohn und Heiner Hüchtebrock aus Vreden auf dem Mountainbike zurückgelegt und viel erlebt. In neun Tagesetappen.

Stadtlohn

28.07.2020, 19:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Didier Duret (l.) und Heiner Hüchtebrock haben den Atlantik an der französischen Küste erreicht. Per Rad.

Didier Duret (l.) und Heiner Hüchtebrock haben den Atlantik an der französischen Küste erreicht. Per Rad. © privat

Am 11. Juli waren der Stadtlohner Triathlet Didier Duret und sein Freund Heiner Hüchtebrock (Vreden) mit dem Fahrrad und Gepäck von Stadtlohn aus zu ihrer mehr als 1000 Kilometer langen Tour in neun Etappen nach Bourgneuf-en-Retz am Atlantik gestartet.

Auf ihrer Tour wurden sie auf den ersten beiden Etappen von ihrem Freund und Triathleten Michael Kappelhoff (Stadtlohn) in Deutschland und den Niederlanden begleitet. Durch Belgien und Nordfrankreich setzten sie ihr Abenteuer zu zweit fort. An Tag vier erwischte sie der Regen so richtig. Nach Klamottenwechsel und einer Mittagspause in Douai (Frankreich) ging es zum Tagesziel nach Péronne.

Große Gastfreundschaft erlebt

Dort profitierten sie von der Gastfreundschaft, ließen ihre Wäsche waschen und konnten selbst gut ausspannen. Überall wurden sie herzlich empfangen. Alle Hoteliers und Gastgeber freuten sich in Corona-Zeiten über ihre sportlichen Gäste.

Die nächsten Etappen führten die beiden durch die Kornkammern Frankreichs. Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser und war zum Schluss schon fast zu warm. Der Weg führte über Straßen, Waldwege, Single-Trails, ehemalige Bahntrassen und an Kanälen entlang. Dabei waren auch viele Höhenmeter zu bewältigen.

1168 Höhenmeter

Die längste Etappe war ursprünglich von Dreux bis nach Maresché mit 131 Kilometern und 1168 Höhenmetern geplant, und die beiden fuhren wieder in Begleitung – dieses Mal mit ihrem französischen Freund Rodo. Übernachtet wurde bei Freunden in Maresché und anschließend in Avrillé.

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Dann stand schon die Schlussetappe der an. Nach einer kleinen Streckenanpassung ging es am letzten Tag bei den vorhergesagten 30 Grad im Schatten um 6.30 Uhr morgens los, um die letzten Kilometer der Reise früh anzugehen. Wieder zu dritt, begleitet diesmal von Freund Francois aus Avrillé.

Nach 100 Kilometern an der Loire entlang bis nach Nantes und danach noch 50 Kilometer Richtung Ziel Bourgneuf-en-Retz beendeten die drei Fahrer bei sengender Hitze ihre mit 158 Kilometern längste Etappe.

Begeistert wurden sie am Atlantik von Familie und Freunden empfangen. Für den gebürtigen Franzosen Duret erfüllte sich ein Lebenstraum: einmal mit dem Rad „nach Hause“ in die alte Heimat zu fahren.

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