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Premiere der "Junior Open": Tennistalente spielen über Pfingsten am Losberg vor

mlzTennisturnier

Nach dem Internationalen Pfingst-Turnier ist vor den „1. Stadtlohner Junior Open“: Der TV BW Stadtlohn setzt an Pfingsten neue Akzente und Schwerpunkte. Eine Premiere.

Stadtlohn

, 06.06.2019 / Lesedauer: 3 min

Das Internationale Tennis-Pfingst-Turnier des TV BW Stadtlohn ist nach 40 erfolgreichen Jahren Geschichte (Münsterland Zeitung berichtete). Der Verein beschreitet nun neue Wege – und stellt den Tennisnachwuchs in den Fokus. Mit den „1. Stadtlohner Junior Open“ bietet er den Talenten am Pfingstwochenende (8. bis 10. Juni) eine attraktive Plattform auf der Anlage an der Uferstraße. Ein paar Fragen und Antworten zur Premiere.


? Wie ist die Resonanz auf die Premiere?

Rund 35 bis 40 Schüler und Jugendliche werden sich in verschiedenen Konkurrenzen messen. „Damit sind wir sehr zufrieden“, berichtet der Vorsitzende Frank Brockordt. Man wusste zum einen, dass man an diesem Wochenende nicht konkurrenzlos ist, zum anderen müsse man sich im Nachwuchsbereich erst einmal einen Namen machen.

? Welche Konkurrenzen werden gespielt?
Gespielt werden die Konkurrenzen M12, M14 und M18 bei den Jungen sowie U14 bei den Mädchen. „Damit können wir zwar nicht alle ausgeschriebenen Konkurrenzen anbieten, aber gerade bei den U12- und U14-Wettbewerben dürfen sich die Tennisfans auf sehr gutes Tennis freuen“, berichtet der Vorsitzende und Turnierleiter. Zum Aushängeschild solle sich auch die U18-Konkurrenz entwickeln.

? Wer nimmt teil?
Unter anderem haben Spieler aus Niedersachsen, dem Rheinland und dem Sauerland gemeldet. „Es haben schon Eltern angefragt, wo sie ihren Wohnwagen abstellen können“, sagt Frank Brockordt. Aufgrund der längeren Anreise einiger Teilnehmer werde man selbstverständlich auch eine Nebenrunde spielen, damit jeder Spieler in jedem Fall mindestens zwei Spiele zu absolvieren hat. Auch ganz im Sinne der Zuschauer.

Premiere der "Junior Open": Tennistalente spielen über Pfingsten am Losberg vor

Auch die Spielerinnen des gastgebenden TV BW wie Carolin Höing (l.) und Laura Brockordt werden am Wochenende ihr Talent dem heimischen Publikum präsentieren. © privat

? Wer sind die Lokalmatadoren?
Die Talente von den hiesigen Vereinen, die auf den Kreis-, Bezirks- bis zu den Westfalenmeisterschaften melden und Erfolge feiern, werden auch nach Stadtlohn auf die Anlage am Losberg kommen. Bei den Mädchen U14 sind dies zum Beispiel Antonia Brast und Maite Homann vom VfL Ahaus, die sich wie die Stadtlohnerinnen Laura Brockordt, Carolin Höing, Lana Valtwies und Anna Hintemann mit den Topgesetzten messen. Beim männlichen Pendant gehen Dario Schemmick und Luca Seiffert für den TV BW an den Start. In der Altersklasse M12 nimmt neben Mats Kölker und Janko Schemmick (beide Stadtlohn) auch der Wessumer Paul Reintges den Wettbewerb auf. Durchaus mit Spannung darf man das Abschneiden des an Nummer zwei gesetzten Alexander Skripaev (TC GW Ahaus) im U18er-Feld erwarten – ebenso dabei sind Julian Bertling und Thilo Metzlaff (beide Union Wessum) sowie Jost Kölker (TV BW Stadtlohn).

? Wann und worum wird gespielt?
Den Auftakt machen am Samstag die Vorrundenspiele. Am Sonntag und Montag geht es gegen 10 Uhr los. Für den Tennisnachwuchs ein besonderer Reiz: Die „1. Stadtlohner Junior Open“ werden als DTB-Ranglistenturnier für Jugendliche geführt, es gibt also neben Sachpreisen auch Punkte zu erspielen.

? Was wird sonst geboten?
„Wir werden dafür sorgen, dass die Zuschauer die bekannt familiäre Atmosphäre auf unserer Anlage genießen können. Und es gibt tollen Sport“, verspricht Frank Brockordt.


  • Für einen Neuanfang hatten sich die Organisatoren vom TV BW Stadtlohn im Frühjahr bewusst entschieden, nach einem Jahr Pause – die Absage des Internationalen Pfingst-Turniers war 2018 mit den verlängerten Pfingstferien begründet worden -folgte nun der Schnitt.
  • „Es waren ohne Zweifel 40 tolle Jahre und ein besonderes Jubiläum vor zwei Jahren. Nun sind aber andere Zeiten angebrochen, der finanzielle Wettbewerb mit Konkurrenzturnieren und vor allem der organisatorische Aufwand waren für ein derart gewachsenes Turnier für einen im Verhältnis kleinen Verein wie dem TV BW so nicht mehr zu stemmen – schon gar nicht rein ehrenamtlich“, erklärt der Vorsitzende des TV BW, Frank Brockordt.
  • Nach dem Damen-Masters-Finale der Warsteiner Grand-Prix-Serie, das bis tief in die 90er-Jahre in Ahaus ausgetragen wurde, ist damit ein weiteres Tennisevent von Rang erst einmal Geschichte.
  • Dem Nachwuchs eine attraktive Plattform zu bieten, darin liege auch eine Chance für die Zukunft – nicht nur im eigenen Verein. „Den Namen, den wir uns bei den Erwachsenen über Jahrzehnte erarbeitet hatten, müssen wir uns bei einem Jugendturnier noch schaffen. Erst einmal sind wir zufrieden, wir sehen das Ganze aber als einen Prozess, den es zu entwickeln gilt. Organisatorisch hängt in jedem Fall nicht so viel daran wie beim Internationalen Pfingst-Turnier bisher“, so der Turnierleiter.
Weitere Infos gibt es online: mybigpoint.tennis.de tennis-stadtlohn.chayns.net

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