Rainer Hackenfort will den SV Heek in die Top Fünf bringen

mlzFußball-Kreisliga A

Der neue Spielertrainer des HSV verrät im Interview, was er mit den Heekern vorhat und welche Rolle eine Jagdhütte in Hessen in der Vorbereitung des A-Ligisten spielt.

Heek

, 10.07.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Hört man sich bei der Konkurrenz in der Kreisliga A um, zählt der SV Heek in der neuen Saison durchaus zu den Kandidaten für die vorderen Ränge. Wir haben mit dem neuen Heeker Spielertrainer Rainer Hackenfort gesprochen, der sein Team am Montag erstmals auf dem Trainingsplatz versammelte.

Welche Eindrücke haben Sie beim Auftakt von Ihrem neuen Team gewonnen?
Die Eindrücke waren durchweg positiv. Wir haben mit 19 Mann trainiert, alle waren hochmotiviert, haben Gas gegeben und wollten sich zeigen. Das ist immer ein gutes Signal für einen Trainer. Grundsätzlich bin ich hier sehr nett empfangen worden. Der Vorsitzende Andreas Oellerich, Geschäftsführer Martin Kösters und Markus Janning, der sich hier gefühlt um alles kümmert, haben beim Training zugeschaut. Das zeigt, dass hier alle etwas bewegen wollen.

Sie haben drei Jahre lang erfolgreich beim TuS Wüllen gearbeitet. Inwiefern unterscheidet sich der SV Heek vom TuS und wo setzten Sie den Hebel an?
Die Heeker Mannschaft ist im Schnitt einige Jahre jünger als die Wüllener. Aber ich denke, dass die Vereine sich durchaus ähneln, auch hier herrscht eine familiäre Atmosphäre. An der Art und Weise, wie ich arbeite, will ich eigentlich gar nicht viel ändern und meinen Stil fortführen. Das hat ja in Wüllen nicht so schlecht funktioniert.

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Einige Konkurrenten haben den SV Heek auf dem Zettel, wenn es um die vorderen Tabellenplätze geht. Wie sehen Sie das?
Mit dem sechsten Platz hat die Mannschaft schon eine erfolgreiche letzte Saison gespielt. Ich bin schon ambitioniert, das Ganze noch weiter nach oben zu bringen und denke, dass die Qualität da ist, unter den ersten vier oder fünf Mannschaften zu landen. Dafür muss natürlich vieles passen, wir müssen vom Verletzungspech verschont bleiben und auch das nötige Glück in den Spielen haben.

Welche Mannschaften sehen Sie denn ganz oben?
Ich denke, dass Union Wessum mit drei neuen Spielern aus der Westfalenliga ein Wörtchen um den Titel mitreden wird. Der FC Vreden hat, wie auch in den letzten Jahren, auch viel Qualität im Kader. Und der ASC Schöppingen, der ja zurück in der Liga ist, könnte auch eine gute Rolle spielen.

Rainer Hackenfort will den SV Heek in die Top Fünf bringen

Beim Trainingsauftakt: (oben v.l.) Rainer Hackenfort, Thomas Ruminski, Robin Kersting, Betreuer Markus Janning, Seniorenobmann Bernd Münstermann; (unten v.l.) Luka Kösters, Luca Gerd Bömer, Tim Blömer, Hannes Schabbing © SV Heek

Von den Schöppingern können Sie sich ja direkt am Donnerstag im Testspiel einen ersten Eindruck verschaffen. Freitag geht es dann gegen Wüllen. Warum ist es Ihnen wichtig, gleich so oft auf dem Platz zu stehen?
Ich glaube, man kann sich das beste Bild von den Spielern verschaffen, wenn man sie im Spiel sieht. Das ist mehr Wert als die Eindrücke im Training, außerdem kann man da im taktischen Bereich vieles ausprobieren.

Im Vorbereitungsplan steht für Anfang August auch ein Test bei der FSG Buchenberg/Ederbringhausen. Was hat es damit auf sich?
Wir werden am ersten Augustwochenende ein Trainingslager in Hessen, hinter dem Sauerland machen. Leute aus dem Vorstand haben da eine Jagdhütte und haben uns das angeboten. Wir werden von Freitag bis Sonntag da sein, trainieren, spielen und Zeit zusammen verbringen. Das ist natürlich eine super Sache und kann für die Saison hilfreich sein.

Was steht sonst noch an in der Testphase?
Ein Highlight wird sicher das Derby im Kreispokal am 25. Juli beim SC Ahle. Da treffe ich direkt meinen ehemaligen Mitspieler Michael Haeske wieder, der ja jetzt Trainer in Ahle ist. Da freuen wir uns schon drauf.

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