Rang zwölf bei der Hallen-DM stellt Tabea Christ nicht ganz zufrieden

Leichtathletik: Weitsprung

Im Vorfeld der Deutschen Hallenmeisterschaft war Tabea Christ schon deutlich weiter gesprungen als 5,81 Meter, die in Leipzig Rang zwölf bedeuteten. Die Stadtlohnerin wusste aber, woran es lag.

Stadtlohn

24.02.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei ihrem besten Versuch kam Tabea Christ in Leipzig auf 5,81 Meter.

Bei ihrem besten Versuch kam Tabea Christ in Leipzig auf 5,81 Meter. © Wolfgang Birkenstock

Am Ende der kurzen Hallensaison fanden am vergangenen Wochenende die Deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten im sächsischen Leipzig statt. Vor ausverkauften Rängen startete dort auch die Stadtlohnerin Tabea Christ im Dress von Bayer Leverkusen.

Sie begann ihren Wettkampf mit einem übergetretenen und somit ungültigen Sprung. Auch beim zweiten Versuch passte der Anlauf nicht und sie verschenkte mehr als einen halben Meter, sodass sie bereits bei 5,38 Metern in der Grube landete. Eine erneute Korrektur des Anlaufs zeigte nicht den gewünschten Erfolg. Der dritte Versuch wurde mit 5,81 Metern vermessen, was am Ende den besten Versuch der Stadtlohnerin und den zwölften Platz bedeutete. Der Sieg ging an die amtierende Weltmeisterin Malaika Mihambo mit 6,77 Metern.

Tabea Christ reagiert gefasst

Tabea Christ zeigte sich am Ende des Wettkampfs gefasst. „Ich wusste, dass man deutlich über sechs Meter springen muss, um ins Finale zu kommen. Aber ich hatte bereits beim Einspringen Probleme mit dem Knie und dachte mir schon, dass es heute vielleicht nicht reicht.“

Dass sie weiter springen kann, hat sie schon oft gezeigt und hofft jetzt auf einen guten Übergang in die Sommersaison. Dazu wird sie im März ins Trainingslager nach Portugal fliegen, bevor es Anfang Mai für sie weiter geht.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt