Remis für beide zu wenig

Fußball-Verbandsliga: SuS Stadtlohn mit spätem Ausgleich gegen Westfalia Rhynern

21.05.2007 / Lesedauer: 3 min

Dass es für die Gastgeber noch zu einem Teilerfolg reichte, haben sie ihrem Offensivduo Stefan Busshoff und Björn Bennies zu verdankten. Bereits in der Nachspielzeit glich Bennies per Volleyabnahme auf Busshoff-Vorlage aus - zu spät, denn kurz darauf beendete der Abpfiff jäh die aufkeimenden Ambitionen des SuS, doch noch den ersehnten «Dreier» einzufahren. Insgesamt sahen die Besucher im «hülsta-Sportpark» eine durchaus offen geführte Partie, in der beide Mannschaften um ihre «letzte Chance» kämpften. Wie so häufig kam der SuS gut in die Partie und hätte durch Busshoff nach Bennies-Eingabe früh auf die Siegerstraße einbiegen können, doch kam der Kapitän den berühmten Schritt zu spät (14.). In der Folge ebbte der Anfangsdruck langsam ab. Deutlich gefährlicher präsentierten sich in der Folge die quirligen Gäste, die die SuS-Defensive durch schnelles und zielstrebiges Umschalten ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. Sie profitierten dabei überwiegend von unnötigen Ballverlusten der Hausherren in der Vorwärtsbewegung - so auch in der 32. und 38. Minute. Zunächst parierte SuS-Torhüter Christian Wissing stark gegen Jiri Homola, dann reagierte er glänzend gegen einen Schuss von Danilo. Die Gäste waren es auch, die besser aus den Kabinen kamen. Einen Schnitzer von Jordy Koster hätte zunächst Stefan Westbrock beinahe genutzt (47.), abermals Wissing zeigte sich nach Homola-Schuss auf dem Posten (50.), ein Danilo-Vorstoß fand nur den Weg an den Außenpfosten (55.). Nach diesen Ausrufungszeichen überließ die Westfalia dem SuS das Spielfeld. Ein erkennbarer Ruck ging mit der Einwechslung von Oliver Temelkov durch die Mannschaft. Zunächst verzog Tobias Gerwing-Gerwer aussichtsreich nach schöner Vorarbeit des Nachwuchsstürmers (68.), dann konnte der A-Junior eine tolle Einzelleistung selbst nicht krönen (72.). Mitten in die Drangphase hinein platzte die Führung der Gäste. Nach Ballverlust im Mittelfeld machte sich Homola auf der linken Seite auf, um den in der Mitte frei stehenden Eugen Keilbach zu bedienen (82.). Der SuS zeigte sich nur kurz geschockt und bäumte sich gegen die drohende Niederlage noch einmal auf - mit Erfolg. ms

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