Respekt in Stadtlohn lassen

Westfalenliga-Fußball in Stadtlohn

STADTLOHN Den Respekt, den seine junge Mannschaft zum Saisonstart gegen den FC Eintracht Rheine an den Tag gelegt hatte, will SuS Stadtlohns Trainer Frank Bajorath heute gleich in Stadtlohn lassen: "Die Rheinenser haben unsere Kragenweite - wir wollen mindestens einen Punkt mit auf die Heimreise nehmen."

von Von bernhard Mathmann

, 20.11.2009, 13:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Im Hinspiel gab es für SuS Stadtlohn mit Daniel Ebbing (2. v. l.) und André Hippers (r.) ein 1:1-Unentschieden gegen FC Eintracht Rheine mit dem ehemaligen SuS-Fußballer Jens Roßmöller (l.). <p></p> </p>

<p>Im Hinspiel gab es für SuS Stadtlohn mit Daniel Ebbing (2. v. l.) und André Hippers (r.) ein 1:1-Unentschieden gegen FC Eintracht Rheine mit dem ehemaligen SuS-Fußballer Jens Roßmöller (l.). <p></p> </p>

Am 20. Dezember hätte das vorgezogene Meisterschafts-Rückspiel laut Terminplan ausgetragen werden sollen. Da aber der SuS bereits am 9. Januar mit dem Trainingsaufgalopp das Fußballjahr 2010 eröffnen will, hätte der Westfalenligist kaum eine Winterpause gehabt - beide Klubs haben sich auf eine Vorverlegung auf den Samstag (14.30 Uhr) verständigt.

"So bleiben wir auch im Rhythmus", hätte Bajorath einer Spielpause an diesem Wochenende nichts Positives abgewinnen können. Noch vier Meisterschaftsspiele bestreitet sein Team in diesem Jahr - am 31. Januar gastiert SV Lippstadt bereits zum ersten Spieltag im neuen Jahr im hülsta-Sportpark. Und dort wird Regionalligist SC Preußen Münster eine Woche zuvor zum Westfalen-Pokal-Knüller erwartet.

Der SuS Stadtlohn darf mit "breiter Brust" heute in Rheine auflaufen: Beim 5:1-Heimsieg gegen SV Mesum haben die Stadtlohner ihren Torhunger reichlich stillen können, ohne sich allerdings fußballerisch vorausgaben zu müssen. Möglicherweise können sie jetzt in Rheine die zuletzt "geschonten" Ressourcen abrufen und ähnlich wie im Hinspiel (1:1) einen Punkt ergattern.

Damit wäre die Elf dann immer noch im Jahressoll: 30 Punkte stehen auf dem Plan, den Bajorath erfüllt haben möchte - 23 sind es nach dem jüngsten Heimsieg. "Mit einer solchen Ausbeute hätten wir das Vorjahresergebnis leicht getoppt. Wichtiger aber wäre es, dass ein solches Polster den Wiedereinstieg in die Saison im Januar deutlich unbeschwerter ausfallen lassen dürfte", hätte Bajorath auch "nichts gegen einen Sieg" einzuwenden.

In Rheine kann der SuS-Trainer aus dem Vollen schöpfen: "Es ist ein gutes Gefühl, auf alle bauen zu können", betont er.

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