Rob Reekers: „Ich denke, dass wir jetzt stärker sind“

Fußball-Westfalenliga

Der Trainer des Vredener Westfalenligisten bittet sein Team am Dienstag zum ersten Training. Wir habenden Coach zur neuen Saison befragt. Seine Antworten überraschen zum Teil.

02.07.2019, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Rob Reekers: „Ich denke, dass wir jetzt stärker sind“

Freut sich auf die Vorbereitung: SpVgg-Trainer Rob Reekers (3.v.r.). © Sascha Keirat (A)

Mit einem Kennenlernen bei Grillgut und Getränken haben die Fußballer der SpVgg Vreden sich bereits am Sonntag ein erstes Mal nach der abgelaufenen Saison in der Westfalenliga zusammengefunden. Zum offiziellen Trainingsstart bittet Trainer Rob Reekers seine Mannschaft nun am heutigen Dienstag um 19 Uhr ins Hamalandstadion. Wir haben den Coach befragt…

…zur Gestaltung der Saisonvorbereitung.

„Ganz grob kann man sagen: In den ersten zehn Tagen arbeiten wir an der Ausdauer, dann zehn Tage an der Kraftausdauer und nach den Spielen beim Eintracht-Pokal geht es dann auch in den Bereich Taktik. Ein wichtiges Element werden auch immer Stabilisierungsübungen sein, auch mit dem Gesundheitszentrum arbeiten wir wieder zusammen.

Natürlich müssen meine Co-Trainer Yuzuru Okuyama und Steffen Warnecke, der sich jetzt um die Torhüter kümmert, und ich die richtige Mischung finden und variieren, damit es nicht langweilig wird. Am kommenden Wochenende fahren wir ins Trainingslager nach Harsewinkel, da werden wir viel arbeiten und auch etwas fürs Teambuilding tun.“

…zur Personalplanung für die neue Saison.

„Ich denke schon, dass wir uns unterm Strich verstärkt haben. Wichtig war es auch, in der Breite besser zu werden, der schmale Kader war letzte Saison ein Riesenproblem. Die Vorbereitung werden auch Bugra Günes, Felix Mensing und Felix Reuner aus der A-Jugend bei uns bestreiten.“

…zur Zusammensetzung der Westfalenliga.

„Ich glaube, momentan kann man noch nicht einschätzen, ob die Liga stärker oder schwächer ist als letzte Saison. Ich sehe jedenfalls keinen Überflieger, der durch die Liga marschieren wird.“

…zur Zielsetzung der SpVgg.

„Wir wollen oben mitspielen, da bin ich mir mit unserem Vorstand einig. Vor der letzten Saison habe ich das auch gesagt, aber es sind einfach viele Dinge anders gelaufen, als ich es erwartet hatte – allein schon die ganzen Ausfälle in der Rückrunde.

Es gab aber auch nicht viele Mannschaften – abgesehen von Meister Preußen Münster und Neuenkirchen –, die wirklich besser waren als wir. Und ich denke, dass wir dieses Jahr stärker sein werden, auch weil der Konkurrenzkampf in der Mannschaft größer ist und sich alle noch mehr beweisen müssen.“

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