Rob Reekers’ letzte Einheit: Abschied beim Re-Start der SpVgg Vreden

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Seit Montag sind die Fußballer der SpVgg wieder auf dem Trainingsplatz. Die Freude darüber war sichtbar. Auch bei Trainer Rob Reekers, der allerdings zum letzten Mal mit seinen Aufsteigern trainierte.

Vreden

, 16.06.2020, 09:53 Uhr / Lesedauer: 1 min

Nach über drei Monaten sind die Oberliga-Aufsteiger der SpVgg Vreden auf den Rasen zurückgekehrt. Der Re-Start stand auch im Zeichen des Abschieds: Trainer Rob Reekers leitete seine letzte Einheit, auch Stürmer Cihan Bolat stand ein letztes Mal mit den Blau-Gelben auf dem Trainingsplatz.

Nach langer Zeit herrschte am Montagabend mal wieder richtig Betrieb im Hamalandstadion. Neben Jugendteams und der ersten Mannschaft waren auch Vorstandsmitglieder vor Ort. Allen war die Freude darüber anzumerken, dass ein Stück Normalität in den Alltag zurück gekehrt ist. Dass alles Corona-gerecht vonstatten geht, darauf hatte Kai Ebbers als Hygienebeauftragter der SpVgg ein Auge.

„Die Spieler werden es morgen früh merken“

Guter Laune präsentierte sich auch Rob Reekers, der sein Team zum Abschied nach dem obligatorischen Aufwärmprogramm unter anderem zu einer Partie Fußball-Tennis bat. „Die Spieler werden morgen früh merken, dass das Training was anderes ist als das, was sie in den letzten Monaten für sich allein gemacht haben.“ Bis auf Mario Worms, Marvin Langer (beide Urlaub) und Jannik Schlüter (verhindert) waren alle Akteure auf dem Platz dabei.

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Nach dieser letzten Einheit, in der Reekers trotzdem „kein Larifari“ sehen wollte, verabschiedet sich der Niederländer im Kreis der Mannschaft nach zwei Jahren bei den Blau-Gelben in Richtung FC Gütersloh. In der neuen Saison wird er dort als Sportlicher Leiter einer der Oberliga-Konkurrenten der Vredener sein.

„Werde immer wieder gern zurückkommen“

Auch wenn die Zusammenarbeit mit der SpVgg aufgrund unterschiedlicher Auffassungen endet, gehe er keinesfalls im Groll, wie Reekers sagt. „Wir können uns alle in die Augen schauen und ich werde immer gern hierhin zurück kommen.“

Mit seinem Nachfolger Engin Yavuzaslan habe Reekers sich schon mehrfach ausgetauscht. Den Staffelstab übergibt er zwar nicht persönlich, doch überlässt er ihm ab Mittwoch das Feld. Dann trainiert der neue Coach mit dem Kader für die Oberliga-Saison.

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