Rob Reekers rechnet vor: "25 Punkte sind das Etappenziel bis zum Ende der Hinserie"

mlzFußball-Westfalenliga

Mit einer klaren Zielsetzung geht die SpVgg Vreden die verbleibenden vier Spiele bis zum Ende der ersten Serie an. Im Heimspiel erwartet der Tabellenzweite nun erstarkte Neuenkirchener.

Vreden

, 19.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach einem Saisondrittel holt Vredens Trainer Rob Reekers durchaus schon einmal den Rechenschieber raus: „25, 26 Punkte sollten es nach dem Hinrundenende sein, dann bist du bei der Musik dabei. Das habe ich der Mannschaft vor dem Spiel in Delbrück vorgerechnet, sie hat daraufhin die erste Hürde genommen.“ Bei aktuell 17 Zählern ist die Aufgabe für die restlichen vier Spiele gestellt – darunter sind gleich drei Partien gegen Tabellennachbarn.

Der erste dieser direkten Konkurrenten um einen Platz im oberen Drittel stellt sich am Sonntag ab 15 Uhr im Hamalandstadion vor: Der SuS Neuenkirchen hat nach holprigem Start mit einer Siegesserie Fahrt aufgenommen. Mit einem Punkt und einem Spiel weniger auf der Habenseite ist dieser „gefühlt“ gar schon vor den Vredenern platziert.

Stabiler Gast

Für Rob Reekers ist diese Entwicklung beim Gast keine Überraschung: „Der Kader ist gewachsen, ein ganz stabiler Westfalenligist wie Emsdetten.“ Womöglich hat der SuS nach dem Trainerwechsel – nach vielen Jahren wechselte mit Tobias Wehmschulte ein Urgestein zum Nachbarn Eintracht Rheine – ein wenig Eingewöhnungszeit benötigt, nun ruft er seine bekannten Stärken ab.

„Mit Witali Ganske und Malte Nieweler hat Neuenkirchen Extra-Qualität in der Offensive. Dahinter agieren zwei kompakte, eng stehende Viererketten.“ Tunlichst sollte es die SpVgg vermeiden, in Rückstand zu geraten: „Dann ist es gegen diesen Gegner immer schwer.“

Im eigenen Spiel gelte es nicht viel zu verändern, fast alle Mann sind an Bord: „Das erleichtert dem Trainerteam natürlich die Arbeit.“ Mit einem weiteren Dreier wäre die Bilanz auf 20 Punkte ausgebaut – die Perspektiven wären dann sehr gute, so Reekers.

Training auf Kunstrasen

Da womöglich ein Umzug auf Kunstrasen bevorsteht, wurde das Abschlusstraining bereits auf die Anlage nach Winterswijk verlegt, die Trainingsflächen waren gesperrt. „So sind wir auf alles vorbereitet“, berichtet Reekers.

Dem Auftritt im Juli beim Eintracht-Pokal (1:3) misst Reekers wenig Bedeutung zu: „Da waren viele Spieler müde, Vorbereitung halt.“ Nun geht es im echten Wettbewerb gegeneinander –und in diesem ringen der Zweite und der Fünfte um eine Position in der Spitzengruppe.

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