Schmach vergessen machen

Fußball-Bezirksliga 11: Ahaus vor Rehabilitation / Legden spielt bereits am Freitag

04.05.2007 / Lesedauer: 3 min

Eigentlich ist dieser Umstand angesichts der Ausgeglichenheit der Liga nicht ungewöhnlich. Auch vier Tage nach dem Spiel kann sich Thomas Gerner, Spielertrainer der Ahauser Eintracht, mit dieser Tatsache keineswegs anfreunden. «Was wir in Burlo abgeliefert haben, ist eine Schmach. Beim Schlusslicht müssen ein 2:0-Vorsprung und eine dreimalige Führung einfach zum Sieg reichen», fällt es dem Übungsleiter schwer, sich zu beruhigen - fühlt er sich doch allzu stark erinnert an die Hinrundenpartie in Borken, als einem eigentlich schon am Boden liegender Gegner noch der Sieg geschenkt wurde. In einer Hinsicht weiß er sich weiter bestätigt: «Der Mannschaft gelingt es auch nach fünf Jahren noch, mich zu überraschen - positiv wie negativ.» Gegen Vorwärts Epe kann allein Wiedergutmachung angesagt sein, so der scheidende Trainer, der sich selbst mit in die Pflicht nimmt: «Wir gewinnen zusammen und verlieren zusammen. Einen solchen Abschied haben beide Seiten nicht verdient.» Auf völlig verlorenem Posten stand der SuS Legden im Derby bei der Westfalia aus Osterwick. Gegen die DJK Eintracht Coesfeld, die mit Borken ebenfalls einer Mannschaft unterlegen war, die um den Klassenerhalt kämpft, will das Team bereits am Freitagabend verloren gegangenes Vertrauen der Anhänger zurückgewinnen. Dabei sollte die Mannschaft an die erste Halbzeit des vergangenen Heimauftritts gegen den VfB Billerbeck anknüpfen. «Wir müssen es gegen den Aufsteiger endlich einmal schaffen, konstant über 90 Minuten unsere Leistung abzurufen», forderte der SuS-Trainer. Auf seinen eigenen Einsatz muss Thor nach seiner Sperre noch einmal verzichten. In drei ausstehenden Spielen sind noch neun Punkte zu vergeben: diese einfache Rechnung hat Stadtlohns Trainer Bernd Dirksen seinen Mannen unter der Wochen eindringlich vor Augen geführt. Der Grund: «Von diesen neun Punkten wollen wir selbstverständlich noch den einen oder anderen einfahren», so Dirksens Erwartungshaltung. Nach der «erwartet schweren Aufgabe» gegen Seppenrade kommt es nun zu einer eben solchen beim nächsten Abstiegskandidaten in Darfeld. «Die Turo kämpft noch um jeden Punkt und wird dementsprechend auftreten. Wir werden dagegen halten», so Dirksen, der mit seinen Mannen nach Darfeld reist, «um zu gewinnen». ms

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