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Schnee-Ball-Schlachten

Nachspiel: Wie die Fußballer dem Winterwetter trotzen

Der Ball rollt wieder. Zumindest so gut es geht. Angesichts des Schneetreibens und der extremen Platzverhältnisse am Sonntag erlebten die lokalen Teams einen nicht alltäglichen Spieltag. Bei zwei Klubs wurde sogar auf Naturrasen gespielt, was allerdings nicht allen Beteiligten so gut gefiel.

AHAUS/STADTLOHN/VREDEN

, 15.02.2016, 18:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schnee-Ball-Schlachten

Michael Haeske vom TuS Wüllen fegte mit einigen seiner Mitspieler in der Halbzeit den Schnee von der Außenlinie des Rasenplatzes an der Friedmate.

Während die Gemeinden Heek und Südlohn sämtliche Rasenflächen schon am Freitag fürs gesamte Wochenende gesperrt hatten, stellten die Städte Ahaus und Vreden ihre so genannten Sportplatzampeln auf „Gelb“ – damit durften die betroffenen Vereine selbst entscheiden, ob gespielt wird oder nicht.  

Kaum Probleme gab es bei den drei Partien auf Kunstrasenfeldern beim SuS Stadtlohn II, der SpVgg Vreden II und Fortuna Gronau. Auf dem Rasenplatz in Wüllen zum Beispiel, wo der TuS gegen den SC Südlohn spielte, mussten die Spieler vor Beginn der zweiten Hälfte erst einmal zum Besen greifen, um zumindest die Linien vom Schnee zu befreien.

 

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Fußball im Schnee

Im Schneetreiben spielten die Kreisligateams in Ahaus, Stadtlohn und Vreden am Sonntag um Punkte.
15.02.2016
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© Fots: Keirat
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Schlagworte Ahaus, Vreden, Stadtlohn

Gäste-Trainer Peter Ellermann schimpfte schon in der Halbzeit über irreguläre Bedingungen: „Bei so einem Wetter muss man nun wirklich kein Fußballspiel anpfeifen, damit gefährdet man die Gesundheit der Spieler.“ Wüllens Manfred Ostendorf sah es nicht ganz so dramatisch: „In der ersten halben Stunde war der Platz sehr gut bespielbar. Ich bin froh, dass wir das Spiel jetzt hinter uns haben und nicht wieder irgendwann unter der Woche nachholen müssen.“ Er hinterfragte jedoch, ob man überhaupt Spiele so früh im Jahr ansetzen müsse.

Zeit zur Erholung

Auch Matthias Wesseler vom FC Vreden, dessen Team ebenfalls auf Rasen gegen den ASV Ellewick spielte, bereute nicht, dass die Partie ausgetragen wurde: „Natürlich ist es schade, dass wir nicht gepunktet haben, aber dafür gab es andere Gründe als den Platz.“ Dieser wurde zwar im Laufe des Spiel immer schlechter zu bespielen, „aber unterm Strich war es schon okay“, so Wesseler.

Die Spielflächen in Wüllen und Vreden haben nun erst mal zwei beziehungsweise drei Wochen Zeit, um sich zu erholen. Ob die fünf geplanten Nachholspiele am Donnerstag – allesamt auf Rasen angesetzt – über die Bühne gehen können, wird sich zeigen.

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