SG Gronau meldet dritte Mannschaft ab

Kreisliga-Fußball

KREIS Mit unerbittlicher Härte hat der Vorstand von SG Gronau auf die Vorfälle beim Punktspiel der Kreisliga C vor zwei Wochen in in Lünten reagiert, wo ein oder zwei Spieler der dritten Mannschaft den Schiedsrichter tätlich angegriffen haben (Münsterland Zeitung berichtete).

08.10.2009, 18:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

"Unabhängig davon, ob ein oder zwei Spieler von uns den Schiedsrichter attackiert haben, sind Vorstand und Ältestenrat jetzt zur Überzeugung gekommen, die dritte Mannschaft vom Spielbetrieb abzumelden", erklärte jetzt der erste Vorsitzende, Torsten Radau. Die Mannschaft wurde abends von dieser Entscheidung unterrichtet.

"Wir verurteilen dieses in Lünten gezeigte Fehlverhalten nicht nur in schärfster Weise. Wir setzen mit der Abmeldung auch unmissverständlich ein Zeichen, damit sich solche Vorfälle hoffentlich nie wiederholen", betonte Radau. Noch immer zeigen sich Verantwortliche und alle Vereinsmitglieder schockiert, mit welcher Heftigkeit der Unparteiische angegangen worden war. "Dabei haben wir immer schon präventiv gehandelt und stets betont, dass Spieler, die negativ auffallen und sich nicht an die Spielregeln halten, bei uns im Verein nichts zu suchen haben", erklärte der Vorsitzende. Die dritte Mannschaft sei aber bis auf einen Vorfall in der Vorsaison, worauf hin ein Spieler suspendiert worden war, nicht auffällig geworden. Die Abmeldung der Mannschaft ist aber nur eine Maßnahme, mit der die SG Gronau reagiert. "Die ganze Sache muss lückenlos aufgeklärt werden. Wir werden nicht eher locker lassen, bis alle Fakten auf dem Tisch liegen", verspricht Radau. Der Verein werde sich seiner Verantwortung stellen.

sh

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