Sorgenfalten bei Frank Wegener werden größer: „Wir gehen absolut am Stock“

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Das Lazarett beim Landesligisten Eintracht Ahaus füllt sich immer weiter. Gegen einen Aufsteiger im Aufwind, Vorwärts Wettringen, setzt die Mannschaft auf die bisher gezeigte Heimstärke.

Ahaus

, 24.10.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass es der Ahauser Trainer Frank Wegener derzeit vorgibt, allein auf die eigene Situation und nicht auf die der jeweiligen Gegner zu schauen, das hat weniger sportliche Gründe. Die sportliche Lage ist ja auch intakt. Allerdings brechen dem Eintracht-Coach immer mehr Spieler verletzungsbedingt weg, zweistellig könnte die Anzahl beim Heimspiel am Sonntag ab 15 Uhr in der Augenklinik Ahaus Arena sein.

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„Wir gehen absolut am Stock, das haut uns echt um“, hält Wegener auch die schwierige Situation der Reserve in der Kreisliga A im Blick: „Statt Spieler abzustellen, müssen wir diese ziehen. Das ist natürlich auch bitter für die Zweite.“ Im Pokalspiel am Donnerstag in Olfen stand gleich ein Trio aus der Reserve in der Startelf. Und die Lage hat sich nicht gebessert.

Zweiter Spieler mit Kreuzbandriss im Kader

Mit Jan Kröger und Till Dresemann mussten auch in Olfen zwei Aktive das Feld wegen Verletzung vorzeitig verlassen, zudem hat sich die Knieverletzung bei Bryan Reinfeld nun doch als Kreuzbandriss herausgestellt, der zweite nach dem bei Simon Lovermann. Zu allem Überfluss brummt Hendrik Vennemann seine fünfte Gelbe Karte ab. „Wir werden trotzdem eine gute Mannschaft aufbieten“, bleibt Frank Wegener seiner Zuversicht treu. Und er baut auf eine „relativ weiße Weste“ im eigenen Stadion, die man trotz allem behalten wolle.

Vorwärts Wettringen kommt als Neuling in den Stadtpark. Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzt die Mannschaft aktuell zu einem kleinen Höhenflug an, im Kreispokal gelang zuletzt ein Sieg gegen den Westfalenligisten Borussia Emsdetten.

Eingespielter Gegner mit viel Offensivqualität

„Eine eingespielte Truppe mit ganz viel Qualität in vorderster Linie“, so Wegeners Einschätzung. Allein der Name Kappelhoff-Rickert, hier mit Vornamen Florian, steht seit Jahrzehnten für Torgefahr aus dem Kreis Steinfurt. Frank Wegener hat mit seinen Mannen die Niederlage in Senden noch einmal aufgearbeitet.

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„Wir haben gemeinsam festgestellt, dass wir einfach zu wenig getan haben. Und wenn wir nicht an die einhundert Prozent gehen, dann wird es schwer“, betont Wegener. Und diese Aussage gilt seit dem ersten Spieltag – unabhängig davon, wer letztlich auflaufen kann…

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